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Das Wetter ist für heute wieder als “eher mäßig” angesagt. Bevor wir am Seeufer bibbern, gucken wir lieber Tiere an. Der Tierpark liegt am anderen Ende von Zittau – vom See aus gesehen – 6 km mit dem Fahrrad. Mal sehen, wie weit Janni alleine radelt. Ich fahr etwas weiter, erst des vergessenen Kuscheltiers wegen, dann nochmal die geschmierten Schnitten holen…

Ein kurzer Zwischenstopp am Spielplatz, dann Fahrräder vorm Zoo anschießen, Karten kaufen und rein da. Direkt hinterm Eingang des Zoos wird man von Lora begrüßt.Schon das letzte Mal hatten sie einen zweiten Gelbbrust-Ara gesucht. Scheint sich leider noch immer keiner gefunden zu haben.

Um den Bollerwagen kommen wir nicht rum – aber genau genommen ist uns das recht. Nach dem Zoobesuch sollen die Kinder ja noch nach Hause radeln.

Hey, Schildkrötenfütterung!Der Zittauer Tierpark ist nicht sehr groß. Obwohl – sagen wir lieber: Man ist nicht auf schiere Mengen an Tieren bzw. Exoten bedacht. Viel dreht sich um den Erhalt alter Haustierrassen bzw. Haustiere allgemein. Das erste Highlight der Kinder sind die Meerschweinchen.Konntet Ihr Alinas “Die sind so niiiiiedlich!” hören?dann gibt’s noch das Göttinger Minischweinchen…oder Wollschweinchen…Nadine, die Schwedenkuh, lässt sich gerne mal hinterm Ohr kraulen.Sehr fetzig finde ich, wie nah man teils an die Tiere herankommt.Bei den Stachelschweinen reicht die Futterstelle bis an den Besucher heran. Lediglich ein handhoher Elektrozaun und die Höhe der Plattform hindert die Stachelschweine am weglaufen.

Zu den Kängurus darf man ins Gehege – auf einem Weg muss man bleiben, sodass die Tierchen ihre Rückzugsgebiete haben.Geheuer war das dem Kollegen nicht, er hat mir gleich darauf den Rücken gekehrt und ein paar Schrittchen weg gemacht. Na immerhin ist er nicht in großen Sätzen davongehüpft.

Auch beim Damwild führt der Weg längs durchs Gehege..

Auf den obligatorischen Spielplätzen ist alles mit viel Phantasie und aus Holz gebaut.Im ganzen Gelände stehen Holztiere verstreut – beim Tipi steht ein Rentier.Im Hintergrund kann man eine Wildblumenwiese sehen, die naturnah bewirtschaftet wird – zum Schutz der Insekten und Schmetterlingen. In versteckten Waldpfaden findet man eine Wunderblume.Manchmal ist es nur ein großer Stamm, der den Weg auflockert.Oder es findet sich ein kleiner Kletterparcour.In das Baumhaus muss Oma auch mal reingucken.Ganz herrlich finde ich auch den Imbiss mit seinem Dach zwischen den Bäumen.Eine tolle Sache ist auch die begehbare Voliere mit den Sittichen. Der eine oder andere Blick nach oben sei aber empfohlen, wenn man unbekleckst wieder haurauskommen möchte.Mit Futter lässt sich hier leider keiner anlocken, wie damals in Sababurg bei Kassel.Am Ende sind alle ganz schön müde.So statten wir den Weißbüscheläffchen noch einen Besuch ab, ehe wir zurück zum Womo fahren. Einkaufen müssen wir auch noch, sonst ist heut’ Schmalhans Küchenmeister.Diesmal kommen wir nicht ungeschoren durch den Zooshop. Und so kommt Lora mit.

Jannika legt eine Fitness an den Tag, die mich einfach staunen lässt. Nach dem Tierpark radelt sie die gesamte Strecke zurück bis zum Zeltplatz.Wir haben zwar Spielplatz-Pause und Einkauf zwischendrin, aber gefahren ist Jannika die ganze Zeit alleine.

(swg)

Alina ist immer für einen Zoo/Tierpark uneingeschränkt zu begeistern. Beim Naturschutz-Tierpark Görlitz lassen wir uns da leicht mitreißen. Mit der Straßenbahn ist der vom Rosenhof in 25 min schnell zu erreichen. Die alten Kisten sorgen für Begeisterung bei den Kindern. Bei uns nicht so, denn das altertümliche Abklingeln kommentieren sie lautstark mit “Aua, meine Ohren!!”. Jedesmal.

Schön am Tierpark ist, dass die Kinder ihre Laufräder mitnehmen dürfen. Sie sind die ganze Zeit mobil und wir brauchen keinen Bollerwagen herumzuzerren.

Das letzte Mal habe wir das Wellensittich-Haus übersehen. Hier drin flattern die Tierchen rum und dürfen ganz nah beguckt werden.Manche sind zutraulich genug um auf der Hand zu landen.Schaffen wir diesmal nicht, in Sababurg hatte es geklappt.Draußen gibt’s Kühe zu füttern.Füttern geht überhaupt an ziemlich vielen Stellen im Zoo, auch nebenan in der Scheune, bei den Meerschweinchen.Auch für uns wird’s Zeit an die Futterkiste zu gehen. Vorher toben sich die Kinder nochmal auf dem Spielplatz aus. Alina und Jannika verschwinden erstmal zur Rutsche und wir sitzen ein bisschen in der Sonne rum. Auf’m Karussell braucht’s dann doch Mama – ich kümmer mich derweil ums Essen.

Ich finds immer wieder cool, wie nah man hier den Stachelschweinen sein kann.Noch mehr Viecher dürfen gefüttertund manche sogar gestreichelt werden.Ein großes Thema im Görlitzer Tierpark ist Tibet. Neben der Auswahl an Tieren beeindruckt besonders die Gestaltung. Es gibt ein komplettes tibetisches Dorf zu bestaunen. Mit viel Liebe zum Deteil ist das Bauernhaus gestaltet.Schick.

Schon letztes Mal gab’s Ferkelchen, auch diesmal haben wir wieder Schwein.So interessant alle Viecher sind, rumklettern fetzt.So ist der Tag auch rumgegangen. Heute sind Kuscheltiere beim Zooausgang unvermeidlich. Bei der Gelegenheit können wir auch einen neuen Bambusbecher mitnehmen. Einer von unserem ersten Besuch ist uns leider zu Bruch gegangen.

(swg)

Nachdem Pommes Currywurst und Kaffee vertilgt sind, brechen wir auf unseren Rundgang durch den Tierpark auf. Die Karte hat schon gezeigt, dass wir hier ein paar Schritte mehr einplanen müssen: “Park” heißt weitläufig. Wir haben einen Bollerwagen ergattert und Jannika sitzt in ihrem Buggy. Gut so weit, nur das Wetter will nicht mehr so richtig, sieht nach Regen aus.

Da liegt kein Baustamm…hier hat man Schwein.Die Waschbären haben sich versteckt, aber die Schwarzkittel können wir kurz begucken.Ansonsten wächst sich unser Tierparkbesuch in diesem Teil fast zu einer Wanderung aus. Da sieht man übrigens die Sababurg, die hier die Namensgeberin ist.Bei den Luchsen hat es dann so geregnet, dass ich die Kamera lieber nicht rausgeholt hab. Bei den Wölfen ging’s wieder.Am Bauernhof war nicht wirklich was los, aber danach sind Esel auf einer Weide – einer ist sehr neugierig.Bis zum Gehege-Ausgang werden wir noch begleitet.Noch mehr Spaß gibt’s beim Kinderzoo – hier werden Kinder artgerecht gehalten. Kindereisenbahn:Mobile Groschengräber:Spielplatz gibt’s auch, wir müssen leider weiter gehen, ist ja schon halb sechs.Ein Highlight gibt es nämlich noch: die Wellensittich-Voliere.Die Viecherchen sind ziemlich zutraulich und lassen sich durchaus anlocken. Geduld braucht man trotzdem, hier konkuriert man mit vielen Kindern, die gern selber einen Spatz inWellensittich auf der Hand füttern wollen.Das will Alina jetzt natürlich auch, aber ganz so leicht lassen sich die Wellensittiche doch nicht von ein bissel oller Hirse locken. Ich “kippe” ihr einfach meinen auf die Hand.Passend zur Jacke werde ich auch wieder angeflogen.Einen muss Papa jetzt natürlich abgeben…Janni ist inzwischen etwas langweilig geworden, ganz geheuer sind ihre die Flattermänner eh nicht.Muss sie durch, für Alina läuft’s gerade.Boah: drei!!Inzwischen ist es um sechs, wird Zeit für uns, zurück zu Sandra zu fahren. Chrissi und Küchi sind längst aufgebrochen, ihr Kleiner musste ins Bett. Unser Womo springt ohne Umschweife an, werden wir wohl doch nur versehentlich die Starter-Batterie leer gezogen haben.

(swg)

Alinas Vorliebe für Zoobesuche ist ungebrochen. Natürlich gibt es auch bei Kassel was zu sehen. Sandra hat uns schon vorgewarnt, der Tierpark Sababurg ist sehr weitläufig. Aber es gibt wohl Bollerwagen. Chrissi und Küchi wollen mit.

Der Tag beginnt, mit Starthilfe. Die Starter-Batterie vom Womo ist unter 12 V. Wahrscheinlich hängt das Trennrelais und wir haben die ganze Zeit nicht nur aus der Aufbau-Batterie gelebt. Hab mich eh schon gewundert, wie lange der Strom diesmal reicht. Gut. Nicht. Wir währen pünktlich gewesen. Sven gibt Starthilfe, dann geht es los. Jannikind kotzt sich bei dem Geschwanke auf der Landstraße voll. *seufz*

Um elf haben wir es endlich in den Tierpark geschafft. Halb zwölf beginnt die Flugshow der Greifvögel, da gehen wir als Erstes hin. Alina hilft mit, den Bollerwagen den Hügel raufzuzerren.Oben schauen wir uns erst die angeleinten Vögel an, gehen dann aber schnell wieder runter. Auf halber Höhe des Hügels sind Sitzgelegenheiten und die füllen sich schon. Zum Auftakt fliegt eine Schleiereule.SakerfalkeWüstenbussardSteppenadlerDas Publikum ist “mittendrin, statt nur dabei”.SeeadlerDamit sind alle ausgeflogen. Beeindruckend, wenn man diese Riesen mal so nah sehen kann.

Uns steht der Sinn nach Mittagessen, und unten gibt’s einen Imbiss. Da gehen wir jetzt hin.

(swg)