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Nach unserem Straßenbahnmuseumsbesuch gönnen wir uns eine kleine Pause in der Ferienwohnung. Der Tag strahlt aber allzu freundlich durch die Fenster herein, dass wir eigentlich nicht guten Gewissens hier rumlungern können.

Seit Alina auf der Moldau die Tretbote gesehen hat, lässt sie nicht locker. Und vielleicht ist es ja sogar ein gute Idee in den Abend hineinzugondeln. Oma will erst noch ihre Klamotten in ihre Unterkunft bringen und uns dann wieder treffen. Wir gehen auf den Spielplatz auf der Moldauinsel Slovanský ostrov (Žofín) und treffen uns einfach da wieder.Jannika ist ein kleines Äffchen. bei der muss ich auch immer ein Auge drauf haben. Zu gern nimmt sie Herausforderungen an, von denen sie nicht alleine wieder runter kommt. Das hier ist natürlich eher Pillepalle für sie.Spielplatz auf der ŽofínSpielplatz auf der ŽofínSpielplatz auf der ŽofínUnd Alina macht, was sie immer erstmal macht: gucken, was die Welt um sie herum so treibt – aber niemals ein- oder gar mitmischen.Spielplatz auf der ŽofínAber wenn dann mal Platz ist: huuuiiiiii.Spielplatz auf der ŽofínSpielplatz auf der ŽofínSpielplatz auf der Žofín
Ne einfache Schaukel macht einfach verdammt viel Spaß.Traut sich schon ganz schön was, bis zum Ausheben.

Oma hat es endlich zu uns geschafft – die hat sich trotz Google-Navi und geteilter Route verlaufen. Mal wieder. Na, dann können wir ja jetzt Tretboot fahren, es dämmert auch langsam.

(swg)

Nach dem Frühstück beschäftigen sich die Kinder auf dem Spielplatz.So geht Camping.

Direkt neben dem Spielplatz ist ein Trinkwasserhahn. Das Alina den alleine auf bekommt, hab ich nicht vermutet.(Tja Janni, nu is der Bauch nass.) Und ich hab auch ein bisschen ein schlechtes Gewissen, dass sie und Jannika das Wasser einfach in den Sand kippen. Zum See will ich die beiden aber nicht schicken, insbesondere Jannika ist mir da zu sehr gefährdet. Eigentlich warte ich auch nur drauf, dass irgend ein oller Rentner rummotz, was für eine Wasserverschwendung das sei. Passiert aber nicht. Im Gegenteil.Furchtbar, wie sehr mich meine Heimatstadt inzwischen geschädigt hat…

Irgend etwas müssen wir noch unternehmen. Ein Geocache ist immer ein lohnenswertes Ziel, außerdem verspricht er einen schönen Blick über den Süßen See.

Zwei der drei Wege sind vollkommen zugewachsen, da ist kein Durchkommen. Blüht aber sehr hübsch.Wir folgen dem alten Wirtschaftsweg. Immerhin kommt man noch mit dem Kinderwagen durch – Janni ist auch einfach zu platt.Wir erreichen eine verwilderte Obstbaumwiese.Das alte Holzhaus hat drinnen leider jemand verwüstet.Danach geht es weiter den Berg hinauf. Plötzlich ist es wieder bewohnt, Wochenendgrundstücke. Und am Bach wächst Riesenbärenklau.Der da am Bach wächst ist 2½ Meter hoch! Wir wussten nicht, was das ist, sind aber im Nachhinein sehr froh nicht heran gekommen zu sein. Das wär böse ausgegangen.

Endlich kommen wir langsam auf der Höhe an und können schon mal durchs Gebüsch lunschen.Noch ein Stück höher steht eine Bank am alten Galgenturm. Hier hat man einen herrlichen Panoramablick über den Süßen See.Tja und an dieser Stelle hat sich die Kamera dann mit einem “Datenfehler” verabschiedet. “Datenwiederherstellung. Bitte warten…” stand noch im Display. Hab ich lieber auch nicht ausgeschaltet. Aber’s Tablet macht ja auch Bilder.

Während Jannika und ich auf der Bank Kekse vernichten, klettern Alina und Maria dem Cache nach, die Höhe hinter uns weiter hinauf.Die Kekse sind alle, gehen wir wieder runter. Wir haben ja schon ein Ziel im Sinn: Eis am See-Imbiss unten. Bis dahin spielt Alina mit Maria verstecken. So bleibt Alina auch den langweilige Rest des Weges gut bei Laune. Beim Eis ist die Welt eh im Lot.Aber auch aller Zucker hilft nicht mehr und ich darf beide Kinder nach Hause karren.Alina nimmt ihre kleine Schwester sehr gerne auf den Schoß.

Zurück auf dem Campingplatz setzen die beiden ihre Wasserspielchen fort.Hach…

Die Kamera hat einfach ihren Akku runtergenudelt. Beim Wiedereinschalten war alles ok, nichts hat gefehlt…

(swg)

Morgen wollen wir wieder in einen Tierpark: Djyreparken Kristiansand. Wir fahren drauflos, der Platz zum Übernachten wird schon kommen. Nun gut. Vorm Tierpark selbst ist es unerwünscht, aber man dürfte auf dem Parkplatz 3 stehen. Dort angekommen stellen wir fest, dass wir mit direktem Blick auf die Autobahn auf einem kahlen Platz stehen. Dazu kommt, dass der Parkplatz voller “Hobbyspuren” ist – da ist hier mit etwas mehr Lautstärke zu rechnen. Nee danke. Freistehen ist hier im Stadtbereich ansonsten aussichtslos. Also googlen wir die nächstgelegenen Campingplätze. Einzig geöffneter ist der 5-Sterne-Platz Kristiansand Feriesenter.

Die fünf Sterne lässt man sich mit 300,-NOK ausgesprochen gut bezahlen, immerhin Strom ist inklusive. Duschen kostet für 4 min 15,-NOK. Wir müssen aber auch zugeben, das der Platz wirklich alles so angenehm wie möglich zu machen versucht. Die sanitären Anlagen sind 1a und auf der Versehrten-Dusche findet man auch alles Notwendige fürs Kleinkind. Der Spielplatz ist der Hit.Uns zieht es immer wieder auf das Hüpfkissen – das macht einfach zu viel Spaß.Kaninchen streicheln kann man hier auch. Man nimmt sich eins aus dem Stall und setzt sich ins Umzäunte. Da ist wirklich Rasen drunter, der restliche Platz ist – ob auf dem Spielplatz oder den Wohnmobilstellplätzen – mit Kunstrasen ausgelegt. Kann man machen. Hier nutze ich das erste mal den direkten Abwasser-Anschluss am Stellplatz. Dann spar ich mir das Entleeren morgen früh.

150.779 km (4.898 km)

(swg)

Gestern Abend war der Abwassertank dann endgültig so voll, dass die Dusche nicht mehr ablaufen wollte. Es fängt auch an zu müffeln. Handlungsbedarf! Prinzipiell sollen Raststätten eigentlich Entsorgungsmöglichkeiten bieten – liest man so in Foren. Tun sie praktisch nicht oft, und wenn, dann ist es nur die Latrin zum entleeren der Chemietoilette. Bodenablässe hab ich nur mal im Süden Schwedens gesehen – selbst Campingplätzen fehlen die oft.

Der geplante Badetag fällt buchstäblich ins Wasser, wir suchen lieber einen Spielplatz in Uppsala auf. Wir machen vorher noch einen Versuch bei Statoil im Einkaufspark von Uppsala unser Grauwasser zu entleeren. Deren Service-Stationen sollen einen Ablass bieten. Fehlanzeige auch hier. Dafür hol ich im Baumarkt fest schließende Abflussstöpsel, dann kommt wenigstens erstmal nichts zurück… Im Norden Uppsalas gibt es noch einen Campingplatz, der einen Bodeneinlass haben sollte, den nehmen wir ins Visier.

Unübersehbar in Uppsala ist der Wasserturm.Mehr als den aus der Ferne gucken wir uns hier nicht an. Städtetouren sind für Alina nicht gerade interessant, das strengt sie (und dann uns) zu sehr an. Wenn sie älter ist, vielleicht. Im Moment ist die Natur für sie interessanter, wenigstens finden wir dort immer etwas, um sie zu motivieren.

Erstmal aber: Spielplatz! Über die Brücke müssen wir.Der Spielplatz im Stadsträdgården ist klasse gestaltet. Die Doppelschaukel findet Alina großartig, nur leider mag Jannika nicht schaukeln.

Nach ein paar Nudeln im Womo ist es halb zwei. Die Kinder sind hinreichend platt, sodass wir wohl etwas Strecke zurücklegen können. Jetzt kommt mal zaghaft die Sonne gucken. Trotzdem geht’s jetzt los. Der Campingplatz knöpft uns 50,-Kr für die Entsorgung ab. Aua. Was soll’s.

Immer nach Norden auf der E4 geht es durch nichts als flaches Land.Und Wald. Und manchmal ein Feld.Aber meist flaches Land mit Wald.

Ab Gävle ändert sich die Geografie merklich: Auf der E16 wird es gebirgig. Es bleibt aber beim Merken, sehen tut man weiterhin nur Wald. Dafür gießt es jetzt wie aus Kannen. Wir schaffen es tatsächlich bis Falun! Kurz vor der Stadt biegen wir ab, um einen Stellplatz für die Nacht zu finden. Wir landen auf dem Parkplatz des Barockgarten in Gamla Staberg. Hier sind wir vollkommen allein.Kurz nach fünf nieselregnet es nur noch, werfen wir einen Blick in den Garten.Es handelt sich um einen Nutzgarten, wir man ihn zu Barockzeiten angelegt hat, mit klaren Linien und exakter, regelmäßiger Aufteilung.Im Gemüsegarten freut sich Alina über alles, was sie erkennt. (Möhren, Kürbis, Petersilie…)Alte Apfelsorten bewahrt man hier außerdem.

Jannika strengt das Laufen an einer Hand immer noch sehr an,macht aber nichts, denn sie hat etwas zu Essen! gefunden…Maria versucht draußen im Wald die Dose ihres Multi-Geocaches zu bergen. Wir essen derweil Blaubeeren, die hier wieder in rauen Mengen wachsen.Dann geht’s zurück zum Womo.

147.424 km (1.549 km)