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Die Westseite der Insel sind wir hochgefahren, also wenden wir uns auf unserem Weg nach Süden ab Sandvik der Ostseite zu. So viele Stellmöglichkeiten wir auf der Herfahrt gesehen haben: Jetzt kommt erstmal nichts. Auf der “dünn besiedelten Insel” fahren wir von einem Ort in den nächsten. Dazwischen ist nicht viel Platz und nie ein Parkplatz. Hin und wieder ist ein Zeltplatz ausgeschildert, den wollen wir uns aber nicht schon wieder leisten.

Endlich in Lerkaka haben wir Glück.Höchste Zeit, Jannika mag nicht mehr. Hier können wir sogar ein paar alte Windmühlen bestaunen. Vorher gibt’s Abendbrot. Während Jannika ins Bett gebracht wird, gehen Alina und ich gucken.Drinnen sieht man nicht viel – wird auch dunkel: keine Fotos, kommt doch selber mal gucken ;)

Es regnet sich ein – stört uns erstmal nicht.

(swg)

An der Nordspitze von Öland gibt es noch eine recht bekannte Touristenattraktion: den Trollwald. Hier ist der Wald und auch die Küste vom Menschen unangetastet. Am Eingang des Naturparks findet sich allerlei Wissen zu Fauna und Flora als auch zum Leben damals. Alina beschäftigt sich, meist sogar selbst – zu lange halten wir uns erstmal nicht auf, schließlich wollen wir hier ja den einen oder anderen Troll aufstöbern.

Der urige Mischwald bleibt unbewirtschaftet und so findet sich allerlei bizarres Totholz.Auf der Westseite des Waldes zur Bucht hin geht der Wald in Salzwiesen über, die direkt ins ruhige Wasser reichen. Kein Strand im Klischeesinn. Dahinten steht der Lange Erik.Zwei Hand voll Kühe weiden sie ab – andernfalls hätte der Wald den Streifen wohl schon erobert.Wir nehmen hauptsächlich den mittellangen Weg. Uriger Wald überall.Man könnte schon glauben, hier auf Trolle zu stoßen.

Im Kontrast zum Westen brandet auf der Ostseite die Ostsee auf einen steinigen Strand.Kann man mal Steine reinschmeißen.Ein Wrack liegt am Ufer – beliebtes Fotomotiv.Ein Cache darf hier natürlich nicht fehlen.Der steinige Streifen ist ziemlich schmal und direkt am Meer beginnt auch schon der Wald mit windflüchtigen, niedergedrückten Bäumen.Hier kann man auch wieder gut Türmchen bauen.Jannika will unbedingt laufen, sogar hier!Etwas zurück in den Wald vom windgepeitschten Strand weg machen wir unser Mittagspicknick (Wiener, Brot und Köttbullar). Dazu gibt es große schwarze Waldameisen.Die sind aber friedfertig.

Wir haben etwas mehr als die mittlere Runde abgelaufen, mit einem Mittagspicknick als Pause. Alina kann doch ganz gut laufen.Die Wissenstationen am Eingang bieten ein paar Spiele auch für kleine Kinder, in die vertieft sie sich. Na gut, ich kümmer mich um Jannika. Die ist die letzten 700 m an der Hand gelaufen. Entsprechend fertig ist sie jetzt. Einen Nachmittagsbrei später schläft sie in ihrem Sitz.

Ich hab Zeit, mal im Forum zu fragen, ob es beim Keilriemenwechsel am Ducato etwas zu beachten gibt. Der quietscht jetzt so, das er sich wohl bald verabschieden wird. Einen neuen hab ich dabei.

Gegen vier ist auch Alina so weit, dass wir aus dem Trollwald aufbrechen können.

(swg)

“Unser” Platz für die Nacht hat eine Kasse des Vertrauens. Einen Briefumschlag soll man nehmen, sein Kennzeichen draufschreiben und 100 Sek pro Nacht reinlegen. Damit erwirbt man auch das Recht im Hafen Ver- und Entsorgen zu dürfen.Wir sind nicht allein, aber durchaus abgeschieden.Abendbrot gibt es heute zeitig, danach bewundern wir einen herrlichen Sonnenuntergang.Der Wald hinter uns leuchtetMit Alina bin ich aufs Dach geklettertUnfassbar schön.

(swg)

Ganz oben im Norden von Öland wimmelt es von Parkmöglichkeiten, die auch Womos über Nacht nutzen dürfen. Hier werden wir sicher was Ruhiges und Abgeschiedenes finden.

Halb drei haben wir es zum Leuchtturm geschafft.Maria und Alina steigen raufIch bleib mit Jannika unten.Der Blick von oben ist schon spektakulär.Am Strand bauen natürlich auch wir Steintürmchen.Mit einem Eis in der Hand schlendern wir den kleinen Rundweg über das Inselchen.Jannika schläft tief und fest im Kinderwagen.Noch ein paar Steine in die Ostsee werfen,gucken wie die Ostsee in die Bucht schwappt dann geht’s zurück zum Womound den Stellplatz für die Nacht finden.

(swg)