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Wladimir Kaminer - Ich bin kein Berliner
Zieht sich wie Kaugummi am Schuh… Ach ich weiß nicht: Russendisko hab ich – von ihm selbst gelesen – gehört, das war lustig. Der Ich-bin-kein-Berliner-Berlin-Führer ist es irgendwie nicht so. Die Geschichtchen sind für sich alle ganz nett. Insgesamt bleibt das Gefühl, da habe jemand Kolumnen zusammenkopiert – obwohl das wahrscheinlich ungerecht ist, sowas zu behaupten. Vielleicht kickt es Berliner mehr.

Verlag: Goldmann Verlag, 12. März 2007, Taschenbuch
256 Seiten
ISBN 10: 3442542405
ISBN 13: 978-3442542406
Preis: 8,95 €

(swg)

Für viele meines Alters und Generationen davor, so scheint es, war Karl May der Einstieg ins Lesen von “Erwachsenen-Büchern”. Für mich nicht, bei mir was das Kinuli von Vera Chaplina. Ich hab mich lange vorm Großmeister der Westmann-und-Indianer-Geschichten gedrückt. Old-Surehand stand lange im Regal rum, ich hatte wenig Bock auf Indianergeschichten. Manchmal gehen einem aber die Ausreden – aka Lesestoff – aus und der Auslöser war ‘ne Europa-Hörspielkassette. Total vom Hocker gerissen hat mich das Buch dann nicht, aber zum Wegstellen langweilig war’s beileibe auch nicht.

Und jetzt mal ‘ne Biographie vom May.Karl May, oder Die Macht der PhantasieGekauft hätte ich mir die nie, Marias Großtante hat sie mir geschenkt. Es liest sich gut, was der Professor da zusammengetragen hat. Ich glaube nicht, dass es einen zugänglicheren Blick auf Mays Leben und Wirken gibt, als diesen. Neben den Stationen seines Leben bekommt man auch einen kleinen Einblick in die Seele Mays vor dem Hintergrund der damaligen Verhältnisse. Nie verliert sich das Buch aber in den Wirrungen der Beziehungen. Erstaunlich, wie sehr May sich in seine fiktiven Figuren hineingesteigert hat. Mehr noch, wie bereitwillig ihm abgenommen wurde, Reiseschriftsteller zu sein, der berichtet. Mays Fall war dann auch von recht hohem Podest. Nichtsdestotrotz hat er noch heute seine Fangemeinde, wenn er auch längst nicht mehr der Jugendschriftsteller ist.

Eindeutig: Leseempfehlung.
(swg)

Karl May, oder Die Macht der Phantasie von Helmut Schmiedt
Verlag C.H.Beck oHG, München 2011, 366 Seiten
ISBN 10: 3406621163
ISBN 13: 978 3 406 62116 1
Preis: 22,95 €

Sommerloch?! Wie oft will man eigentlich noch raus finden, das Leitungswasser in Deutschland mit Mineralwasser mehr als nur konkurrieren kann?

Und so als ganz allgemeiner Tipp: Wenn etwas an der ekelgrenze süß schmeckt, könnte die große Menge Zucker darin die Ursache sein. Kann man drauf kommen, dass das nicht der Gesundbrunnen ist *augenroll* (swg)

Es geht auch anders, als Herr Boyes unten vormacht. Als ganz großartige Blog-Empfehlung sei Das Blog genannt:

A blog by Andie Gilmour about two Englanders & four cats moving to Berlin and living at the heart of Europe. With advice on surviving in Germany, and where to visit and especially photograph. Plus occasional blogs about music, food, and films.

Großartig! Danke Andie! Lieblingsartikel bis jetzt: German Words That Should Be Adopted Into English.

Ab in die Blogroll ->
(swg)