Marias Geburtstag erfordert natürlich auch eine Kuchenrunde auf Arbeit. Was immer gut ankommt, ist mein Russischer Zupfkuchen. Und dann hat eine Ihrer Kolleginnen nach dem Rezept gefragt: Ich hab’s ja gar nicht im Blog! Das sei hiermit mal nachgeholt.

Zutaten
Für den Teig
300 g Mehl
1 TL Backpulver
30 g Back-Kakao
1 Ei
150 g Zucker
150 g weiche Butter
1 TL Butter zum Ausfetten
20 g Semmelbrösel zum Bestreuen
 
Für die Füllung
5 Eier,
180 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker,
1 kg Quark,
1-2 EL Mehl
150 g flüssige Butter
 
Backen:
55 min bei 180°C backen
Ich mag Käsekuchen, wenn er eher locker-fluffig ist und nicht so eine feste Masse. “Schwer” ist sowas eh schon, der hier ist keine Ausnahme: 300 g Butter!
 
Man macht es sich leichter, wenn die Zutaten Raumtemperatur haben. Das Mehl und den Kakao ineinander sieben (wirklich! Kakaoklümpchen kriegt man nicht weggerührt!) und mit Backpulver vermischen. Butter und Ei dazu und das ganze zu einem festen Teig verkneten. Im Kühlschrank darf der jetzt ca. eine Stunde ruhen – wenigstens halbwegs durchgekühlt sollte er sein.
 
Auf dem gefetteten und mit Semmelbrösel bestreuten Boden einer Springform rollt man ca. ¼ des Teiges dünn aus. Das zweite Viertel zieht man als Rand in der Springform hoch.

Für die Füllung trennt man die fünf Eier. Die Eigelb und den Zucker & Vanillezucker schlägt man ordentlich schaumig. Dazu rührt man den Quark und das gesiebte! Mehl (Klümpchenalarm!). Die flüssige Butter wird noch eingerührt – und jetzt kommt der Grund für die Fluffigkeit: Die Eiweiß werden separat aufgeschlagen und dann mit einem Löffel unter die Füllung gezogen. Ab damit in die Springform. Die zweite Hälfte des Teigs wird in Bröckchen gezupft und auf der Füllung verteilt.

Bei 180°C im vorgeheizten Umluftofen wird der Zupfkuchen 55 min gebacken. Er kommt dabei ein wenig hoch und fällt beim Abkühlen wieder etwas zusammen. Passt aber so. Schmecken lassen!

(swg)