Archives for the year of: 2018

Auf ebay-Kleinanzeigen ist mir ein kleines 7″-HDMI-Display über den Weg gelaufen. Kurz verabredet: meins – das Ding läuft natürlich auch.Ich denke nicht, dass ich das Teil wirklich an meinem Küchenradion/Ladestation/HofWifiAP-Raspi betreiben werden. Da schließe ich wohl doch lieber einen Monitor an. Nein, das Teil wandert in ein anderes Projekt: Das Womo braucht einen Rückspiegel bzw. einen Monitor für die Rückfahrkamera.

Aber die Station musste nochmal raus. Erstens hab ich festgestellt, dass ich den Raspi nicht ohne weiteres neu starten kann, wenn er sich mal festrennt. Also Schalter rein. Und das LAN-Kabel ist fest. Blöd, wenn die Station mal raus muss. Ein großes rundes Loch reicht zum Ab-/Anstecken von draußen. Nicht zuletzt war der Raspi per Kabel an einer 230 V-Anschlussdose an der Küchenwand fest angeschlossen. Hirnrissig im Nachhinein, aber jetzt hab ich vier Steckdosen an der Küchenwand und der Ladestation hab ich einen Schuko-Stecker verpasst.

Jetzt muss ich noch rausfinden, warum meine 8 USB-Ladeanschlüsse gerade keinen Saft haben.

(swg)

Seit drei Tagen sucht Jannika vergeblich ihren Schnuller. Das der fehlt, fällt ihr immer erst im Bett ein. Vielleicht hätte Sie das Ding einfach nicht verschmeißen sollen. Nulli

Mein kleines schlaues Kind versteckt den Schnuller nämlich, damit ihn die Schnullerfee nicht findet. Brav abgeben, um ihn abends wiederzukriegen, kommt nämlich nicht in Frage – ganz im Gegensatz zu Alina, die ihren immer hergegeben hat. Sie glaubt ganz fest an die Schnullerfee – schließlich hat sie ein Geschenk von ihr bekommen, als sie ihren Schnuller abgab. So viel Vertrauen hat Jannika nicht in irgendeine komische Fee und versteckt ihn lieber.

Leider hat mein kleines Eichhörnchen vergessen, wo sie den Schnuller versteckt hat. So wirklich brauchen tut sie ihn ja nicht. Zwar jammert sie abends kurz um ihren “Nulli”, aber dann fügt sie sich. Schlechter zur Ruhe kommt sie schon, sie wurschtelt was in in ihrem Bettchen rum…! Mit etwas mehr Theater hätte ich je gerechnet. Die letzten Wochen ist sie jedenfalls sofort losgestürmt, wenn wir nach Hause kamen und hat sofort “Mein Nulli! Mein Nulli” geholt.

Auch wir haben den Schnuller schon vergeblich gesucht. Heute Abend hat ihn Maria dann entdeckt. Ob der wirklich versteckt war, so unterm Bett im Spielzimmer… Ich denke, der bleibt auch verschwunden. Jedenfalls, wenn Jannika wirklich weiter ohne das Ding auskommt.

(swg)

Das hab ich jetzt endgültig satt.Es ist einfach nicht genug Platz für den ganzen Mützen- und Handschuhkram. Mir gefällt auch nicht, dass da der Drucker und mein Server draußen steht. Dreckt alles bloß ein.

Neuer Schrank also. Ein bissel was will ich bei sowas ja immer lernen. Das Design meiner Stubenmöbel gefällt mir, das soll so auch im Flur sein.Man beachte die schönen “runden Ecken”. Allerdings werd’ ich hier nicht Eiche, sondern schlicht Fichte nehmen. Das hat zwei Gründe: Eiche ist mir wirklich zu hart, um es mit manuellen Werkzeugen zu bearbeiten. Und es ist einfach auch teures Holz, das man nicht um die Ecke kaufen kann. Für den ersten Versuch dieser Art, soll’s nicht weh tun, wenn ich etwas versemmel. Geplant hab ich das Ding in meinem neuen zu Hause betriebenen Dokuwiki, hier der Export daraus als PDF.

Gemacht hab ich Rundungen schon für ein Regalbrett in der Stube.In Eiche hell müsste ich’s mal beizen, naja wenn mal Zeit ist… Für die Außenseite hatte ich mir von Torsten den Elektrohobel geborgt. Mangels adäquater Absaugung hab ich die gesamte Werkstatt mit Spänen gefüllt. Bis in den hintersten Winkel. Den Innenradius hab ich, so weit es ging, mit der Oberfräse gehöhlt, dann hab ich zum Bandschleifer gegriffen, der ist vorne rund. Es sieht leidlich ok aus, es steckt aber Verbesserungspotential drin. Über größere Längen klappt das eh nicht.

Für den neuen Schrank fang’ ich auch mit den Rundungen an. Also brauch ich ordentliches Werkzeug – solche Projekte mag ich :) Der Elektrohobel ist einer von Skil geworden. Stechbeitel gab’s einzeln im Hornbach, zwei flache (breit und schmal) und ein runder mit R16.

Vierkant ~5×5 cm gehobelt findet sich auch im Hornbach – aber ich muss ziemlich weit durch die Hobelware kriechen – vieles ist einfach nur sehr krumm. Los gehts.Sieht doch ganz annehmbar aus. Davon mach ich heute zwei á 50 cm, für die Kanten des Schranks unten links und rechts. Die Front oben benötigt in meiner Konstruktion noch ein 130 cm langes Stück. Dafür hol ich mir besser noch einen Stechbeitel mit größerem Radius.

(swg)

Bezahlte Fortbildung und ich darf mir die Beförderung aussuchen? Großartig! Ich nehm die Bahn, Fahrrad muss mit für die Mobilität am Ziel. Kein Problem. IC Dresden-Hannover und zurück mit Fahrrad, Platzreservierung und Flex-Option auf Bahncard 25 für 134,- €? Da gibt’s nix zu meckern. Mit dem Auto wären das auf Kilometerkosten gerechnet 200,- € mit dem Nachteil selber fahren zu müssen – wer will denn sowas? In der Zeit habe ich drei-vier Beiträge ins Blog getippt und eine entspannte Reise gehabt.

Wie ein “Fahrrad-Abteil” im IC aussieht, wusste ich auch nicht.Meine einzige Mäkelei, die ich anbringen könnte: Internet ist auf einer Bahnreise löchriger, als alte Socken. Am ehesten ist man mit UMTS in Bahnhöfen versorgt, bzw. bei der Durchfahrt durch Städte und größere Nester. Auf offener Strecke: Flaute. Ich erinnere mich in Schweden mitten im Wald gewesen zu sein, weit und breit kein Haus zu sehen: Internet gab’s. Aber ich bin mir sicher, irgendwann schafft auch Deutschland als technologisches Schwellenland den Anschluss an die westliche Welt…

(swg)