GPS-Maus: hab ich (Holux m-241), Netbook: hab ich (eee PC 901 Go), UMTS-Flatrate: hab ich auch. Online-Kartennavigation: hab ich nicht. Mist! Das muss geändert werden!

FoxtrotGPS IconSoftware dafür gibt’s unter Linux: FoxtrotGPS zeigt Kartendaten von OpenstreetMap, OpencycleMap, Googlemaps und Maps-For-Free an. Gleichzeitig kann es GPS-Koordinaten als Punkte anzeigen und auch Wege aufzeichnen. Voraussetzung dafür ist eine GPS-Maus und der GPS-Daemon gpsd.

Der erste Versuch, meinen Holux per Bluetooth (BT) zu verwenden, hat nicht geklappt. BT-Pairing geht zwar aber der gpsd holt keine Daten ab – oder wenigstens nur sporadisch. Per BT angekoppelt macht der Holux eh nicht lange Spaß, sein Akku ist recht schnell leergesaugt. Aber es ist ja noch ein USB-Anschluss dran.

Unter Debian-testing braucht man die Pakete gpsd und gpsd-clients. Der Holux meldet sich beim Einstecken als USB-Seriell-Konverter. Den gpsd ficht das nicht an. Er erkennt trotzdem ein GPS-Gerät mit NMEA0183. Fix FoxtrotGPS gestartet und die aktuelle Position wird angezeigt (vorausgesetzt, der GPS-Empfänger hat schon ‘ne Position).

Wenn Maria jetzt wieder auf die Pirsch nach einem Geocache geht, kann man diesen als POI in FoxtrotGPS anzeigen und sich auf der Karte angucken, wie weit man selbst noch entfernt steht. Coole Sache.

Eigenes Kartendatenprofil in FoxtrotGPS Damit ich nicht dauernd UMTS für die Karten-Daten brauch, hab ich FoxtrotGPS die OpenStreetMaps für Dresden runterladen lassen. Die hab ich auf einer SD-Karte abgelegen lassen und dazu ein Extra-Profil in FoxtrotGPS eingestellt.

Dresden und bissel Land ringrum in sechs weiteren Zoomstufen brauchen ca. 1300MB. Eigentlich ists sogar noch bossel mehr, als das im Bildausschnitt gezeigte.Mapdownload FoxtrotGPS

Die größte Zoom-Stufe ist hier mal an der Bismarksäule gezeigt.Größte Zoomstufe der heruntergeladenen OpenStreetMapsDas, was beim weiteren Zoomen in nahe Bereiche noch nachgeladen wird, macht den Kohl nicht mehr fett die UMTS-Flat nicht platt.

Jaja, Smartphone ‘handlicher … App … *bla*’. Ich brech mir hier aber beim Schreiben nicht die Finger ;) und ich hab für den ganzen Kram weniger bezahlt, als ihr für Euer Eierphone :p Und eine Nutzungsdauer von gut 6 Stunden mit Internet und GPS – die ganze Zeit – wird mit ‘nem Smartfön unter Umständen schwer.

(swg)