Archives for the month of: August, 2012

Wir waren etwas zu lang da. Oder zu früh dort, wie man es nimmt. Ab mittags sind wir rumgeschlendert. Bis abends ist’s dann an so einem heißen Tag doch etwas lang.

Am Altmarkt geht’s los.Alina auf dem AltmarktMarco ist auch eingetrudelt. Mit ihm schlendern über den Neumarkt zur Augustusbrücke. Auf der Hauptstraße gibt’s für uns ein Eis und für das Kind die Brust.

Unser nächstes Ziel ist das Gummienten-Rennen unten an der Elbe. Der Dresdner Entencup dient einem sozialen Zweck: In diesem Jahr erhält die Sternwarte Dresden Gönnsdorf den Erlös für den Aufbau eines beheizbaren Aufenthaltsraumes und einer Sanitäranlage. Mit 5,- € ist man als Entensponsor dabei. Läuft die eigene (nummerierte) Ente als erste im Ziel ein, gewinnt man sogar. Das HTW ist schon fleißig, die Ölbariere ins Wasser zu bringen. Die wird der Zieleinlauf für die Gummienten.Ölbariere der FeuerwehrDa kommen die Entchen.Entchen kommenZieleinlaufEntchen fast im ZielAuf dem Altmarkt werden nachher die Entenrennen-Gewinner bekannt gegeben. Marco macht sich dünne, der muss heute noch nach Heilbronn. Dafür kommt Torsten mit uns zum Altmarkt.

Das schärfste Erlebnis, was man mit Kinderwagen haben kann, hab ich auf dem Schlossplatz. Der steht voller Leute, alle starren gebannt auf die Bühne. Zum Fürstenzug kommt man nicht durch. Eigentlich. Denn ich habe die Weapon of Crowd Control! Wie einst Moses Teile ich das Meer, vor mir bildet sich ganz von selbst eine Gasse! Hinter mir schließt sie sich allerdings auch sehr schnell. Maria und Torsten bleiben in der Menge stecken. I’m just like Moses!

Auf dem Altmarkt warten wir auf die Bekanntgabe der Gewinner-Enten, und das Sandra zu uns stößt. Bei den Enten haben wir kein Glück, mit Sandra eher. Nach etwas Rumgammeln verabschiedet sich Torsten. Wir seppeln nochmal über die Elbe, zum Mittelalter-Markt.

Die schaukämpfenden Ritter haben wir verpasst, aber dafür gibt’s jetzt Musik auf alten Instrumenten.Musik auf alten InstrumentenNicht schlecht. Vom Postplatz aus soll’s mit der Bahn zurück nach Hause gehen. Alina kriegt dann bestimmt auch gleich Hunger.

Sonnenuntergang sieht aus, wie gemalt. Jedenfalls auf unseren Photos.Sonnenuntergang wie gemalt

Wir sind totmüde. Meine Schuhe sind sogar tot.tote Sandalen

Jetzt muss nur noch der Balkon abgeräumt werden, morgen kommen die Maler. *Schnauf*

(swg)

Bild Nr 9999 mit unserer Sony DSC TX5Bild Nummer 9999 mit unserer TX5. Das Teil hat sich nicht nur bewährt, eher unentbehrlich gemacht.

(Maria, swg)

WindelsalamiWindeln, jede Wochejede Woche.

(swg)

So kann’s gehen, da ist die Halle weg, die ich so lange mit Torsten zusammen hatte. Direkt neben der Landebahn des Flughafens hatten wir sie als Fahrzeugstellhalle gemietet: 300m². Abgefahrenes Ambiente…

Tja und jetzt hab ich ein Problem mit der zulässigen Gesamtmasse von 5,5 t.

Robur LO 2002A mit dem sog. Werkstattkoffer, Baujahr 1989, Laufleistung 700 km (sic!). Fahrbereit.Robur LO 2002A, SeiteRobur LO 2002A, vornRobur LO 2002A, hinten3,4L aus einem Otto-Reihen-Vierzylinder sorgen für 76 PS und 230 Nm Drehmoment: Fahrspaß der besonderen Art.

Der Motor läuft, die Bremse bremst und die Elektrik funktioniert auch. Allrad hat er, der Unterfahrschutz wurde in der enthusiastischen Anfangsphase drunter gebaut. Der kleine Koffer hinten drauf wurde mal von der grünen Wiese gekauft und ist noch immer in nicht so gutem Zustand. Die Plane dient einfach der Sicherheit gegen Regen – wie dicht der Koffer ist, weiß ich nicht.

Mehr als 10 Jahre steht der Gute nun schon bei mir, die ganze Zeit im Trockenen. Jetzt ist es Zeit, sich zu trennen. Damit ist eigentlich auch der Grund weg, warum ich hier “knapp80ps” als Domain hab. Manche Hobbys finden aber eben nicht so statt, wie man das sich mal gedacht hat. Schade. Geil zu fahren ist die Kiste schon.

Wer ihn kaufen will, ruft mich an: 0157 768 203 85. Traut Euch!

Update I: (14.9.12) Weg isser. Verkauft. Hoffentlich schmeißt R.D. nicht wirklich so schnell die Flinte ins Korn, wie es bei der missglückten Abfahrt gestern schien. Weit kam er nämich erstmal nicht. Spucken Stottern und dann hatte er plötzlich noch den Schaltknüppel in der Hand. Da war er etwas frustriert. Aber mal im Ernst: So ganz ohne Werkzeug mach ich mich doch nicht zu einer solchen Abholung auf?! Auch wenn’s nur 45 km weit gehen sollte.

(15.9.12)
Heute früh hat Torsten mir und ihm dankenswerter Weise unter die Arme gegriffen. Dann lief er wieder – also der Ello, nicht etwa R.D. zu Fuß oder so. Abschlepper kam dann trotzdem und hat ihn Huckepack nach Neustadt gebracht. Einfach keine Abenteuerlust mehr, die Leute heute. Ehrgeiz schon gar nicht *mäh* ;)

Egal. Ein Ding weniger, was mir im Weg steht.

Update II: (16.9.12) In einer freundlichen Mail teilt mir R.D. mit, dass der Ello wohl doch ganz okey läuft und bremst. Eine Runde gedreht und dabei ein paar Liter Sprit durch den Vergaser gejagt: alles paletti. Na, da kann ich die Sache jetzt beruhigt vergessen. *seufz*

(swg)