Archives for the month of: Februar, 2010

Takashi Murakamis Hiropon (Ausschnitt)
(swg)

So, Frühstück fertig
Jetzt gehts in die Kunsthalle.
Eingang Poplife Hamburger Kunsthalle
Mal gucken, was um Warhol rum passiert ist. (swg, Maria)

Ziemlich pünktlich am Ortseingangsschild hat Hamburg uns mit “seinem” Wetter empfangen.

Heute ist es auch nicht besser geworden. Vom Rathausplatz am Jungfernstieg sind wir einmal quer rüber zur Speicherstadt. Hamburg hat was, wir könnten uns hier wohlfühlen – das schaffen nicht viele Städte.

Die Speicherstadt sieht großartig aus, da sind wir heute Vormittag durchgedödelt. Moderne und alte Architektur, die mal wirklich zusammen funktioniert. An der Elbphilharmonie wird noch gebaut, viel gibt’s da noch nicht anzugucken.
Hamburg Dungeon
Die halbe Stunde bis zum Hamburg Dungeon haben wir mit ‘nem Kaffee überbrückt, dann durften wir uns ‘gruseln’ ;) Trotz 18,-€ hat sich’s gelohnt, die Schauspieler habens drauf. Ein paar Geschichtsstationen von Hamburg (zum Beispiel das Große Feuer 1841, die Pest und Störtebeker) wurden mit einer grusligen Randgeschichte versehen. Gut gemacht. Im Nachhinein denke ich, wär das Kombiticket für den Heidepark Soltau, Sealand etc. lohnenswert gewesen. Naja, nächstes Mal…

Oh und der Asiate! Den findet man in den Europa-Passagen: das Yin & Yang! Wir hatten ganz großartiges Hähnchen Curry und gebratene Ente. Mit Blick auf die Alster.

Nach einem kurzen Blick über die Landungsbrücken (Maria sehnsuchtsvoll Richtung “König der Löwen”) zur Werft…
Trockendock Hamburger Hafen
sind wir noch die Reeperbahn runtergeschlendert. Einmal große Freiheit, Beatles-Platz
Beatlesplatz Hamburg
vorbei an der Davidwache und etlichen “Attraktionen”. Naja. Ich bleib bei meiner Peepshow – *aua* nich’ hauen. (swg, Maria)

Mitfahrgelegenheiten finde ich ja schon immer toll. Nicht nur wegen des Preises. Man lernt immer recht interessante Leute kennen. Ok, der Typ, der mir die Versicherungswirtschaft erklären und was über Geldkreislauf erzählen wollte: Der. War. Nervig. Aber es ging ja nur bis Chemnitz :)

Die Fiestafahrerin, die mich mal aus Stralsund mitgenommen hat: Testkäuferin. Klasse Job. Die hatte gerade Mercedes-Autohäusern auf den Zahn gefühlt. Als Frau erlebt man dabei mehr, als als Mann *g*. Ein Student, der seinen Motorradschein in den Semesterferien in Berlin machte – schön weg von Dresden, damit die Eltern nix erfahren…

Es gibt noch mehr. Aber die neueste Autobahngeschichte is’n Ding: Ich hab Sohnemanns Vater von Dresden nach Hamburg mitgenommen. Wegen ‘ner Absage blieb der andere Platz frei. Kaum auf der Autobahn klingelt mein Handy, ob ich immer noch über Berlin nach Hamburg fahre – Klar. Treffpunkt auf dem Navi rausgesucht, Erdal gesimst und er war dabei.

Erdal: 23, Hamburger, spielt Fußball, will eine Ausbildung als Hotelfachmann machen, ist gerade von einem Brandenburger Fußballclub angeworben worden, wird deswegen bald nach Berlin ziehen und ist auf dem Rückweg von seiner Verlagsbesprechung für sein Buch. Buch? Verlagsbesprechung? “Ja”, er habe mit einem Freund zusammen ein Jahr recherchiert: Die Bedeutung der Mutter in verschiedenen Kulturkreisen. Viele Leute hätten sie befragt, viele Geschichten gesammelt und alles zusammen in einem Buch verpackt. Vier Monate suchten sie jetzt ‘schon’ rum, aber ‘endlich’ hätte sich ein Verlag gefunden, der es veröffentlichen will.

Sachen gibt’s. (Maria, swg)