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Manchmal kriegt man das Gefühl, „jemand“ könne einen nicht leiden. Das ich am Womo, egal wohin ich greife, immer einen K*haufen finde – daran hab ich mich fast schon gewöhnt. Die Elektrik ist ein ganz besonders dufter… Ich hab ziemlich viel demontiert, weil’s gefährlich war oder einfach nicht gebraucht wird. Heute wollte ich die Solaranlage auch anschließen – wenigstens Kabel ziehen. Die vorgefundene Elektrik ist weiterhin ein Griff ins Klo. Aber muss es denn jetzt wirklich noch ein Wespennest sein?
Es sind nur harmlosere nicht so angriffslustige Gallische Feldwespen. Trotzdem :|

(swg)

Heute geht’s in den Schraub-Endspurt der Solaranlage. Die Träger hatte ich gestern noch montiert und mein Werk glücklich so verlassen:Was vorher noch runter musste, war das alte Solarpanel. Die 55 W sind schlicht viel zu wenig. Wie zu erwarten hatte sich jede Menge Dreck darunter gesammelt.Die Träger sind 30×60 Item-Profil – Items Auslieferungslager liegt direkt neben meiner Arbeitsstädte. Die Relinghalter stammen von einem Altera Dachträger. Dessen Nutenführung passt nach ein wenig Arbeit mit der Feile perfekt in die Item-Nuten. Ich rück die Träger nochmal zurecht und fädel die Nutensteine ein,dann reicht Maria mir das erste Panel hoch.Die Nutensteine mit den Schrauben von innen durch den Panelrahmen zu treffen erweist sich als veritable Fummelei. Alina will dann auch mal gucken – sie erzählt vom Sonnenuntergang, den wir von dort oben angeguckt haben (auf Öland war das).So, alles fest verschraubt – drei M6 auf jeder Panelseite sollten ausreichen. Aufräumen.Richtig gut gefällt mir das noch nicht, es baut zu hoch. Beim ersten Ausmessen hab ich mehr auf Sicherheit gesetzt, dass auch alles drauf passt und nichts mit den nötigen Dachhauben kollidiert. Nach dem Urlaub werde ich die Anlage tiefer setzen, es sind genau die 6 cm Platz da, die ich dafür brauche.

Im Lauf der Woche schließe ich alles elektrisch an. Insgesamt stehen mir dann 280 W peak zur Verfügung. Regler ist ein Votronic MPP 350. Batterie wird erstmal nur Blei-Säure und eigentlich zu klein. Da ich die Elektrik eh noch komplett umkrempeln muss, wird die Batterie ihren Platz wechseln – dort wird wahrscheinlich auch mehr Kapazität möglich sein.

(swg)

Ein letztes Mal wollen wir diese Jahr noch das Womo nutzen, bevor es in den Winterschlaf geht. So viele haben uns schon von der Kulturinsel Einsiedel erzählt, jetzt wollen wir uns das mal selbst angucken. Eine Übernachtung im Baumhaus haben wir gebucht. Die anderen Tage des langen Wochenendes bringen wir in Görlitz rum.

Freitag Abend sind wir auf der Piste – eigentlich hätte es früher Nachmittag sein sollen, alles wie immer. Auf der A4 nach Görlitz herrscht erst Stau bis Pulsnitz wg. einer Baustelle. Also durch die Heide nach Radeberg. Dort meldet der Verkehrsfunk dann, das weiter östlich auf der Autobahn ein Lkw umgekippt ist. Also ab Richtung Arnsdorf weiter über Land. Abendbrot gibt’s in Salzenforst im Womo – Janni hat erst gar zu sehr gequengelt und dann doch noch gekotzt. Reisekrank, das arme Kind.

Nachdem die Kinder gleich noch in ihre Schlafanzüge gestopft sind, fahren wir weiter. Halb neuen stehen wir endlich auf dem Rosenhof in Görlitz. Es sind erstaunlich viele Womos da – jedenfalls mehr als erwartet. Schnell noch Wasser gebunkert, dann auf die Wiese – für heute reicht’s.

(swg)

Tretboot fahren hat sich Alina gewünscht. Worauf das hinaus läuft, weiß ich schon: Ich trete und mein Zickenhaufen gammelt im Bootsheck herum.Den öffentlichen Strand probieren wir noch aus – die Abkühlung hab ich mir verdient.Leider besteht der aus fiesen spitzen Steinen. Wir kehren zum Campingplatz zurück. Janni braucht eh ihren Mittagsschlaf. Ich auch.

Maria geht mit Alina eine Runde planschen – schön steinig ist der Strand auch hier. Ohne Schuhe geht es nicht.

Auf dem Spielplatz findet Alina heute sogar mal eine Freundin.Es sind nicht mehr so viele Kinder da, die Wochenend-Camper sind abgereist. Alina hat es dann etwas leichter, große Gruppen schrecken sie eher ab.

Ich schnappe mir nach meinem Schläfchen mal die Kamera und geh ein wenig den Platz fotografieren. Auf der Webseite gab die Galerie keine brauchbaren Bilder her. Der Badesteg fetzt schon mal:Am Ostufer liegt das Seeburger Schloss.Vor der Anmeldung ist ein „Fußballplatz“, wenigstens stehen da zwei Tore und es wird eigentlich immer ein Ball hin und her gekickt – der Platzbesitzer scheint selbst im Verein zu spielen.Bei den Kindern kommt der Leuchtturm-Spielplatz super an – wir haben uns direkt daneben stellen lassen, so haben wir die Kinder im Blick.

Es gibt vom MDR auch eine Doku-Soap über den Campingplatz: Holiday am Süßen See. Angucken kann man die auch in der ARD-Mediathek.

(swg)