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Heute Vormittag sind die Streifen dran. Ich hab’s mir kribbeliger vorgestellt. Die Fliestapete lässt sich millimetergenau anbringen.Ich bleib dabei: auch wenn die Vorarbeiten mit Tapetengrund etwas anstrengender sind, lohnt sich das für den geringen Aufwand beim Kleben. Und unter Umständen muss man bei dünnen Papier-Motivtapeten auch so vorarbeiten – man verliert eigentlich nix.Damit nicht alle einen Budenkoller kriegen, geht Maria mit den Kindern in den Zoo. Ich kümmer mich um die Fensterwand. Beim genauen Ausmessen fällt mir auf, dass ich mit einer Rolle grün nicht hinkomme. Der senkrechte Koffer muss weiß werden, dann geht’s.Halb zehn ist es endlich vollbracht. Nur der ganze verdammte Krams muss wieder gereinigt und weggeräumt werden.

(swg)

Am Vormittag muss ich noch die kompliziertere Ecke vom Koffer verschließen, erst dann können die Wände ihr neues Kleid bekommen.Füchse und Eulen haben wir unserem Kind eingeredet will sie haben.

Aber das Spielzimmer muss fertig werden. Also wird weiter tapeziert. Mit Publikum.Kaffeetrinken gibt’s mittendrin.

Der Tapetenkleister reicht nicht, wir müssen nochmal in den Baumarkt. Wir fahren mit dem Bus hin. Dann können wir auch noch bisschen an der frischen Luft spazieren (heißt geocachen).

Die Zeit geht rum. Abendessen, Kinder ins Bett, weitertapezieren.Die Bizzelei um die Türen frisst wahnsinnig Zeit. Mitternacht fehlt nur noch die Fensterwand. Es reicht.

(swg)

Man kann die Feriertage ruuuuuuuhig verleben, oder man kann renovieren. Das Abkratzen der Tapete war eine üble Plackerei. Und weil das nicht genug ist, müssen die Wände geweißt werden, da sonst der Beton durch die Fliestapete durchscheint. Wichtig ist, das man die Poren und Löcher mit erwischt, da man die sonst auch sieht. Ich hatte schon mal die Erfahrung gemacht, dass mit der Rolle sowas nicht geht, die Löcher bleiben. Mit dem Quast diesmal funktioniert das auch nur mäßig, vor allem läuft gern mal ein ordentlicher Schwapp Farbe raus, die sich an den Wurzeln sammelt. Sauerei. Ich greife recht schnell auf Gloria zurück: 5L Drucksprühgerät.

Man muss die Wandfarbe zwar extrem verdünnen, aber man kann einfach mit einigen Schwenks aus dem Handgelenk Wände und Decke weißen. Ein paar mal muss man zwar drüber gehen und zwischendurch auch lüften, um die Feuchte raus zu kriegen, aber dann hat sich’s auch.

Heute kann endlich die Tapete an die Decke.Ffließtapetenkleister haben wir vom letzten Renovieren übrig – Hornbach Eigenmarke. An der Wand ging der, für die Decke kann ich’s nicht empfehlen. Wir plagen uns mit den Tapetenbahnen. Hat man die eine Seite dran und streicht rüber zum anderen Ende, fällt die erste Seite wieder runter. Man muss unbedingt die Kanten angelegt haben, sonst wird’s nix. Sehr nervig. Gott sei Dank hab ich den Methylan gekauft, der hat deutlich freundlichere Nasseigenschaften: Die Tapete klebt ordentlich und lässt sich auch korrigieren. Damit ist der Rest der Decke schnell erledigt.

(swg)

Da ja nun das Krümel unterwegs ist, brauchen wir in absehbarer Zeit ein Kinderzimmer. In einem Anflug von Dekadenz hatte ich mir das eine Kinderzimmer als Ankleide eingerichtet – inklusive wandfüllenden Schrankes. Vorbei.

Bevor die Schrankwand allerdings wieder Heimat im Schlafzimmer findet, muss ebenda renoviert werden. Komplett. Möblierung raus, Tapeten runter, Teppich entsorgen. Erster Punkt war schnell erledigt, stand ja eh kaum mehr drin, als Bett und Bücherregal. die Tapete war schon widerspänstiger, eine Woche lang allabendliches Gekratze, dann war auch sie Geschichte.
nacksches Zimmer
Ab ins Auto zusammen mit dem Teppich und zur Mülle. Tapete kostet sechs-fuffzich pro 120L-Sack, lerne ich da. Wenn genug Platz ist, könnt ich’s auch in die Hausmülltonne… Geschenkt. Dafür sieht der Kofferaum jetzt wenigstens aus, wie sich’s für einen Lastesel geziemt.

Fünf Wände brauchen Kleider am schlimmsten davon ist die Decke. Eine Schinderei ohne Gnade. Etwas leichter machen wirs uns schon mit der Fliestapete: Da klatscht man den Kleister direkt an die Wand und pappt die Tapetenbahn direkt dran. Maria hat Leiterverbot, wegen ihrer Kugelgrippe, so hülft Brüderchen aus. Nach immerhin nur drei Stunden erstrahlen 12¼ m² Decke in Marburg-weiß. Danke, Keule. Schlafenszeit.

(Maria, swg)