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Das war so nicht gedacht.Jannika ist alleine die Leiter hoch. Ungefährlich ist das nicht, so sicher klettert sie noch nicht. Müssen wir immer ein Auge drauf haben.

(swg)

Jahrelang bin ich selber auf zwei Kufen unterwegs gewesen – Zeit das große Kind aufs Glatteis zu führen. Letztes Jahr haben wir das schonmal im Heins gemacht – mit eher mäßigem Erfolg. Total umwerfend fand es Alina nicht.

Diesmal geht es etwas besser. Wir sind ja auch auf meiner alten Stammbahn im Ostragehege.Jannika erkundet derweil die Umgebung um die Eislaufbahn.Ganz großartig geht Eislaufen natürlich mit der richtigen Unterstützung.So dolle sind die Pinguine nicht. Sie sind sehr schwer und rutschen selbst für die kleinen Anfänger etwas zu schlecht. Die Stahlrohr-Laufhilfen, die man hier noch ausleihen kann, funktionieren deutliche besser.

Alina will eine kleine Pause, da habe ich Gelegenheit, ein paar Runden zu drehen. Alina wird aber recht schnell langweilig. „Der Papa ist gerade da hinten“ – „Ich kann das auch schon alleine!“ kriegt Maria zur Antwort. Gut, dann bekommt sie ihren Pinguin aufs Eis gestellt und schon marschiert sie los. Alleine.Alina kreiselt mit uns eine Runde nach der anderen.Nach zwei Stunden haben wir genug – es ist sowieso fast um sechs: Torschluss auf der Eisbahn. Für uns reicht es denke ich auch.

(swg)

Irgendwie hatte es mich gereizt, mit dem Bus auf Arbeit zu fahren. Ich muss täglich zwischen Dresden und Nossen pendeln. Mit dem Auto brauche ich 35 bis 40 Minuten, inklusive des Ganges in die Tiefgarage. Inzwischen bin ich Sehr-Früh-Aufsteher, kurz nach 5 rasselt der Wecker. Je nach dem, wie schnell mein Hirn bootet, bin ich gegen viertel sieben auf Arbeit. Das geht so schnell, weil um die Zeit kaum Autos unterwegs und so ziemlich alle Ampeln noch aus sind. Aber statt eines Lenkrades hätte ich doch lieber ein erbauliches Buch in der Hand. Oder ich könnte meine c’t zwischen Briefkasten und Papiercontainer auch mal wieder lesen… Außerdem hat mich mein Hobel ja letzte Woche nachdrücklich darauf hingewiesen, das er Busfahren auch gut findet.

Der Bus brauch 38 Minuten vom Fritz-Förster-Platz bis Nossen Markt. Stündlich ab 6:07 Uhr fährt er. Zur Haltestelle am FF-Platz muss ich irgendwie und vom Markt in Nossen auch nochmal ca. 1½ km den Berg rauf in den Gewerbepark. Da geht zu Fuß fast eine halbe Stunde flöten. Mit meinem Kickboard hab ich versucht, das zu beschleunigen. Berg rauf macht das aber gar keinen Spaß, der Zeitgewinn hält sich auch eher in Grenzen.

Nach Falträdern hab ich schon mal gesucht gehabt, fand aber die ganze Schraub- und Klapperei sehr umständlich. Ein Gerät stach jedoch raus: Strida. Ein Nachteil ist offensichtlich: So klein wir Birdy oder Brompton wird das dreieckige Kuriosum nicht. Aber das ist keine Zielgröße für mich, es muss nur als Handgepäck im Bus durchgehen. Dafür klappt das Teil mit drei Hangriffen in 15 Sekunden zusammen.

Das begeistert mich schon sehr – vor allem muss ich hier wirklich an nichts herumschrauben! Was fetzt noch? Es hat einen Zahnriemen statt einer Kette: Man macht sich also nicht schmutzig und muss diese Stelle auch keiner weiteren Pflege unterziehen. Als Strida Evo kommt es außerdem noch mit eine Dreigangschaltung im Tretlager daher. Mit 18″-Rädern dürfte man hinreichend flink und gleichzeitig bergtauglich sein. Die Scheibenbremsen halten die Fuhre auch im Zaum.

Bei Velo-Radsport kann man sich einen gut geschriebenen Vergleich zu Gemüte führen: „Mobilitäts-Plus zum Falten“.

Das Fahrgefühl hatte ich einem kurzen Test unterzogen – auf der Caravan in Leipzig. Nüchtern betrachtet: gewöhnungsbedürftig, aber nicht unangenehm. Das Lenkgefühl ist sehr direkt. Die Gabel bietet konstruktionsbedingt quasi keinen Nachlauf und es gibt statt einer Rückstellkraft eher ein selbsttätige Einlenken – freihändig fahren ist ausgeschlossen. Mit dem kurzen Radstand fühlt sich das langsame Anfahren wackelig an und bedarf etwas Übung. Wenn’s einmal rollt, ist aber alles gut – mir hat’s sogar großen Spaß gemacht. Der zweite Punkt, der auffällt ist, aufstehen und gar Wiegetritt fahren ist nicht drin bzw. bringt keinen Gewinn sondern strengt eher mehr an. Mit der richtigen Sattelhöhe und der Untersetzung im 1. Gang ist das wohl aber nicht nötig.

Bleibt ein Gegenargument: Ein Strida Evo 18″ kann man für 1.149,-€ kaufen. Wenn man das aber gelten lässt, sind auch andere Falträder keine Option.

Ganz loslassen wollte ich von der Busgeschichte nicht und ein Faltrad wäre ideal für meinen Zweck. Deswegen habe ich meine Fühler in den Kleinanzeigen ausgestreckt. Letzte Woche hat dann ein Strida Evo 18″ English Green für 800,-€ den Besitzer gewechselt – ein Händler-Vorführ-Modell. Es ist nicht das aktuelle Modelljahr, die Padale sind die aus Plaste. Stört nicht. Heute kams mit dem Paketboten an und ich hatte sehr spät noch Zeit, es im Keller auszupacken und zu begutachten: Ich freu mir gleich ein Loch in den Bauch :)

(swg)

Sorry, zu privat für die Öffentlichkeit. Vielleicht klappt’s nach dem Login?