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QR-Codes aus Bildern lesen und den Text anzeigen.

Unter Linux gibt es nicht so viele Möglichkeiten, QR-Codes auszuwerten. Eine Möglichkeit auf der Kommandozeile ist ZBar, leider hat es keine GUI. Was ich will soll per Rechtsklick aus meinem Dateimanager funktionieren und mir anschließend in einem Dialog anzeigen, ob und was zbar gefunden hat.

Endlich mal wieder ein Bash-Script… Ein paar Dinge sind Voraussetzung: Als erstes braucht es ZBar zum Auslesen der QR-Codes. Mit Zenity kann man grafische Dialoge in einem Bash-Script anzeigen. Mehr ist nicht nötig.

Es kann dem Script als Parameter ein oder mehrere Bilder übergeben werden. Eine while-Schleife liest & entfernt die Übergabe-Parameter solange, bis keine mehr da sind. Sollte der ermittelte Code mit http:// beginnen, wird er als Webadresse interpretiert: Der dann folgende Dialog bietet an, ihn im Webbrowser zu öffnen.

#!/bin/bash
# swg, 25.8.2013
#
# Verwendet ZBarImg zum Lesen von QR-Codes aus Bildern.
# der ermittelte Text wird in einem Zenity-Dialog angezeigt, mit einer passenden
# Option zur Verwendung (Webadresse-> im Standard-Browser öffnen
#
# erwartet als Parameter wenigstens eine Bilddatei!
#
if [ ! $# -gt 0 ]; then
echo „Usage: zbarimggtk.sh IMG1.jpg [img2.jpg …]“;
exit;
fi;
while [ $# -gt 0 ] # Solange Parameter da sind…
do
IMG=$1;
if [[ -f $IMG ]]; then # ist der Parameter eine reguläre Datei?
CODE=$(zbarimg -Dq $IMG | sed -e „s/QR-Code://“); # vom zbarimg-Rückgabewert
# „QR-Code:“ vorn abschneiden
if [[ -z $CODE ]]; then
zenity –error –text „Kein QR-Code im Bild $IMG gefunden!“ &
else
if [ $(echo „$CODE“ | grep „http://“) ]; then # wenn Code mit „http://“ beginnt,
# ist es eine Webadresse
zenity –forms –title=“Webdresse in $IMG gefunden“ \
–separator=“,“ \
–text=“Webadresse $CODE öffnen?“;
case $? in
0)
x-www-browser $CODE; # Webadresse im X-Standard-Browser öffnen
;;
1)
# User-Cancel!
;;
-1)
zenity –error –text=“Ein unerwarteter Fehler ist aufgetreten.“;
;;
esac
else # bei einfachem Text nur einen Info-Dialog anzeigen
# (Text ist markier- und kopierbar)
zenity –info –title=“Text gefunden:“ –text=“$CODE“ &
fi;
fi;
else
zenity –error –text=“Bild $IMG nicht gefunden!“ &
fi;
shift; # Vordersten Übergabe-Parameter des Scripts löschen
done

Ich verwende es im Rox-Filer und in Geeqie jeweils im Kontextmenü – ein Rechtsklick aufs Bild und das Script als ausführendes Programm gewählt und ich weiß, was mir der fotografierte QR-Code sagen will…

Hier noch das fertige Script:
Symbol Shellscript zbarimggtk.sh

(swg)

Ne ganze Weile hab‘ ich rumgesucht, welche Software sich wohl für Videoschnitt eignet. Hauptaugenmerk: Kost’nix, nonlinear, einfach. Außerdem sollte sie unter Linux und Windows laufen. Nach ein paar eher quälenden Versuchen mit Cinelerra (instabil und Exportprobleme) und einer kurzen Folter mit Blender hab ich Windows aus der Wunschliste geschmissen (Sorry Spatz). So hab ich was schönes für Linux gefunden: Openshot.Logo OpenShot Video Editor
Per Drag’n’drop füllt sich die Clipliste, dann kann man schon anfangen, alles in die Tracks runterzuzerren.Openshot

Blenden für Anfang und Ende eines Clips finden sich im Kontextmenü der Tracks, komplexere Übergänge oben hinter der Clipliste. Klasse!Openshot ÜbergängeTitel und Credits bastelt man einfach mit Inkscape – Text nicht vergessen in ein Objekt zu wandeln! – und zieht sie ebenfalls in die Clipliste. Oder erstellt sie einfach direkt von der Clipliste aus neu. Wenn man auf kompliziert animiertes 3D-gefutzel steht, sollte man Blender noch installiert haben, dann wird’s wahrscheinlich „woah“. Will ich aber nicht – ’nen Badevideo ist schon durch Alina „woah“ genug ;)

Videoexport ist auch easy: Eine lange Liste voreingestellter Formate mit Seitenverhältnissen, Bildwiederholrate und Auflösung vereinfachen das zu einigen wenigen Klicks. Codec wählen & fert’sch ist das neueste Kindervideo für die Oma ganz weit weg. Krass!

Danke an Jonathan Thomas, war mir ’ne kleine Spende wert.

Wunsch: Macht mal noch was fürs Audio-Pegeln rein, dass man Musik runterpegeln und drüberquatschen kann.

(swg)

PS: Das Kindervideo gibt’s natürlich nicht öffentlich, wo kommen wir denn da hin?! Ich lass Euch ja nicht mal zugucken, wenn ich in der Wanne bade!

Seit irgendeinem Update meines debianbetriebenen eee 901Go funktioniert auf dem Touchpad der Fingertap zum Klicken nicht mehr. Weder ein, noch zwei oder drei Finger erzeugen einen Links-, Rechts- oder Mittelklick. Scrollen mit zwei Fingern geht aber kurioser Weise. Das ist blöd, schon weil ich das Klicken so gewöhnt bin, ganz zu schweigen davon, dass die Tasten am Touchpad ziemlich schwergängig sind.

Schauen wir mal was das Touchpad macht:

Cosmos2251:/# synclient -m 1
    time     x    y   z f  w  l r u d m     multi  gl gm gr gdx gdy
   0.000     0    0   0 0  0  0 0 0 0 0  00000000   0  0  0   0   0
   1.279   532  249  31 1  0  0 0 0 0 0  00000000   0  0  0   0   0
   1.304   535  249  31 1  0  0 0 0 0 0  00000000   0  0  0   0   0
   1.321   537  249  31 1  0  0 0 0 0 0  00000000   0  0  0   0   0

Spielt man ein wenig mit dem Touchpad, sieht man jetzt eine Ausgabe. Spalte f zeigt die Zahl der erkannten Finger. In meinem Fall sind die aufgelegten Finger korrekt gelistet. Muss also doch an der xorg.conf liegen.

Für mein Synaptics sieht die xorg.conf so aus:

Cosmos2251:/# cat /etc/X11/xorg.conf | sed -ne '/Synaptics/,+12p'
    Identifier   "Synaptics Touchpad"
    Driver       "synaptics"
    Option      "CorePointer"
    Option      "SendCoreEvents"   "true"
    Option      "Device"                "/dev/input/mice"
    Option      "Protocol"              "auto-dev"
    Option      "VertTwoFingerScroll"   "true"
    Option      "TapButton1"    "1"
    Option      "TapButton3"    "2"
    Option      "TapButton2"    "3"
    Option      "SHMConfig"           "on"
EndSection

Und entscheidend war, das die Zeile
Option "Emulate3Buttons" "true"
noch rein gehört. Alles wieder in Butter. (swg)

… sind für’n Arsch, wenn man zum Schluss doch einfach die BilderURL nehmen kann um es so trotzdem Leuten zu zeigen, für die das eigentlich nicht freigegeben war.
So zum Beispiel:
http://img-a1.pe.imagevz.net/photo10/e0/cd/0354eb2ed9e8e86572141e023d23/1-791036003c0bd8275318f3e1689ca9e7.jpg

Ok, selbst wenn man das verhinderte, ginge es spätestens durch abspeichern und per Email weiterschicken auch wieder. Die Hürde wär aber nochmal höher. Bleibt dabei: wer pikante Bilder in solche „Sozial“netzwerke hochlädt, kann sie auch gleich öffentlich posten… (swg)