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Mistwetter. Alina braucht ein kleines Geburtstagsgeschenk für die Geburtstagsfeier ihrer Freundin. Paw Patrol (hat jemand was anderes erwartet?). Wir tingeln durch die Läden. Das, was da in Lizenz gefertigt wird, ist schweineteuer und größtenteils wahnsinnig hässlich. Insbesondere betrifft das die Plüschviecher. Und was sollen denn bitte die Autos mit den fest drin sitzenden Hunden?! Die kann man nicht rausnehmen! Naja.

Irgendwann brauchen wir Mittagessen und haben uns fürs Burgerlich auf der Prager Straße entschieden.Hier gibt’s Burger und alles Zubehör. Organisiert ist das wie im Vapiano: Am Eingang gibt’s ‘ne Karte, am Ausgang gibt’s die Rechnung.

Die Bestellungen laufen über im Tisch versenkte Touch-Displays. Ein erstes getränk ist schnell geklickt und dann auch da.Die Auswahl geht schon mal über die üblichen Softdrinks hinaus: hangemischte Limos zum Beispiel mit Basilikum. Wer mal blättern will: die Karte ist auch online.

Bei den Burgern haben wir die vegetarischen Varianten mit Quinoa bzw. Portobello (Zucht-Champignon) probiert. Der Quinoa-Burger war einfach lecker, beim Pilz mit dem Frischkäse musste ich mich erst an die Konsistenz gewöhnen – geschmeckt hat der aber auch. Die Kinder haben “Pommes!” gerufen und sind nach kurzem Intermezzo in die Spielecke abgedampft.

Alles in allem die deutlich angenehmere Alternative zu den bekannten Burgerbratern. Grüße nach Hamburg!

(swg)

Kaum sind wir wieder zu Hause, müssen wir schon wieder weg. Unten am Volkspark haben die Bauarbeiter eine 5-Zentner-Bombe gefunden. Für uns heißt das: Evakuierung.

Gegen 15:00 Uhr hat eine Nachbarin uns beschied gesagt. Unser Tag ist gelaufen. Wir suchen unsere 7 Sachen zusammen und googeln. Ein Bürgertelefon findet sich und man sagt uns, das wir mit ziemlicher Sicherheit raus müssen. Gegen vier haben wir alles im Womo beisammen und können los. (Der BMW hat seine Batterie bei 8 Wochen Standzeit mal wieder platt gemacht, trotz gezogener Radio-Sicherung -.-)

Wir sagen Nachbarn bescheid und auch Leuten, denen wir vorm Block begegnen. Geil finde ich ja Reaktionen wie “Ach, wir lassen’s mal auf uns zukommen…” oder “isch geh hir ni weg!!”. Das sind genau die Pappnasen, die dafür sorgen, dass ich die ganze Nacht wegbleiben muss, statt einfach nur den Abend! Danke Euch!

Halb zehn hat man endlich einen Fahrdienst für die Gehbehinderten aufgetrieben. Es hat dann noch bis 22:15 Uhr gedauert, bis endlich auch die letzten herumirrenden Dödel aus dem Sperrbereich vertrieben sind – 7 h, wenn man den Einsatzbeginn der Polizei rechnet 6&bsp;h für 2000 Leute. Die Entschärfung der Bombe hat ganze 45 Minuten gedauert, 23:00 Uhr ist es geschafft.

(swg)

Sorry, zu privat für die Öffentlichkeit. Vielleicht klappt’s nach dem Login?

Wir sind auf dem Striezelmarkt. Wie gestern. Lange nicht gesehene Freunde trifft man zu dieser Zeit nur hier… Heute sind wir mit Torsten, Marko, Therese und Moritz verabredet. Letzterer ist ungefähr so alt wie Jannika. Väter tragen heute ihre Kinder vorm Bauch, wir sind alle Seepferdchen. Alina muss trotzdem bespaßt werden. Am Karussell kommen wir nicht vorbei.Inzwischen sollte Torsten da sein und wir trödeln wieder Richtung Kreuzkirche. Ach guck: Der Kalender wird gerade geöffnet, das macht der Weihnachtsmann persönlich. Damit Alina was sieht muss sie auf Schultern – da bleiben nur Mamas, Papa hat ja Jannika vorm Bauch.Torsten ist auch da. Es geht aber noch weiter im Programm, der Weihnachtsmann fährt rüber zur Bühne.Mama muss mit und die Show geht weiter.Ich trödle mit den anderen kreuz und quer über den Markt. Ich weiß ja, dass Alina unbedingt noch Riesenrad fahren will: Die Schlange davor ist … bemerkenswert. Es rückt aber doch ganz gut vor. Moritz’ Stillzeit ist ran, Marko hat ‘ne Sirene.Da bewegen wir uns mal zum Café AHA, Jannika ist auch längst überfällig. Maria fährt mit Alina Riesenrad.Kann man auch ganz großartige Luftbilder vom Striezelmarkt machen.Mit Torsten verlaufe ich mich auf der Suche nach einem Snack und so ist Maria eher im AHA als Jannika… Hups.

Umziehen müssen wir trotzdem nochmal, denn Marko und Therese haben sich im AHA an einen reservierten Tisch gesetzt. Im Central ist dafür die Rundcouch frei. Klasse. Hier versacken wir etwas, bis genügend unserer Kinder schreien und wir dann doch beschließen die Gäste zu erlösen.

(swg)