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Die Nacht war eher lau als frisch, aber ich hatte die Heizung etwas sparsam eingestellt, sodass am Morgen 18°C im Womo herrschen. Sonne und Heizung treiben die Temperatur schnell auf 23°C – auch wenn Alina in ihrem Schlafsack am Frühstückstisch anderes glauben macht.Halb acht klingt nach keiner schlechten Zeit. Bis wir unseren Krempel aber zusammengesucht haben (und Janni nochmal die Klamotten gewechselt hat…) ist es um zehn – halb elf haben wir es auf die tropische Insel geschafft.

Wir spulen Lagunebaden und Südseeschwimmen ab und fletzen uns zur Mittagszeit auf die Dachterrasse des Palm Beach mit wunderbarem Panoramablick über die Südsee.Wir vertilgen ein paar Schnittchen aus der Brotdose. Es dauert etwas, bis ich Jannika ins Träumeland geschickt habe.Mit Alina gehe ich die Kekse aus dem Spind befreien und dann eine Runde durch den Regenwald spazieren. Hier gibt’s Flamingos …… und Bananen!Wir finden ein Modell der Halle.Da rechts steht die Freiheitsstatue zum Vergleich drin.

Wir verdödeln den Rest des Tages im Wasser, gehen noch ein schönes Eis Frozen Yoghurt essen, dann wird es Zeit fürs Abendbrot.

Wir schauen uns bei den Restaurants um. Viele Bewertungen im Netz hatten sich über die Preise fürs Essen beschwert. Es stimmt, das die Preise im Tropical Garden und Palm Beach eher gehoben sind. Aber man hat ja die Wahl und kann auch den Mondial Food Court oder das Sawadee besuchen – beides sind Selbstbedienungsrestaurants. Im Mondial Food Court bekommt man die breite Palette fritierbaren Fleisches, Fritten, Nudeln und Pizza – auch als Kinderportionen. Asiatisch geht es im Sawadee zu: thailändisch aber nicht scharf, vegetarisch wenn man will.Mit 2,20 € pro 100 g hab ich nicht mal 10,- € zum satt werden gebraucht – Jannika hat mit unter sechs Jahren nicht mal bezahlen müssen. Das finde ich schon ein recht familienfreundliches Angebot.

Eine übergroße Spielwiese für die Kinder gibt es in Form des Tropino – ein Indoor-Spielplatz in Übergröße. Wenn die Kinder genug vom Wasser haben, sind sie hier gut aufgehoben. Mit Bildern habe ich hier “gegeizt” – bitte mal rüber zu Sandra oder Patricia schauen.

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Was wir in den nächsten beiden Tagen noch probiert haben, ist der Rutschenturm.Während die Kinder sich am Sonntagnachmittag auf dem Spielplatz beschäftigen, probieren Maria und ich nacheinander den Rutschenturm aus. Maria kommt zurück und hat die rote Reifenrutsche – “lahm” – und die gelbe – geht was – probiert. Die blaue Turborutsche darf ich zuerst probieren. Mit etwas Übung geht das sicher eleganter als meine Abfahrt: Unten angekommen sind Neben- und Stirnhöhle gut durchgespült, das lief ungünstig. Aber die gelbe Rutsche können wir definitiv mit den Kindern rutschen, die Geschwindigkeit lässt sich gut kontrollieren. Janni ist sofort dafür. Alina will eher nicht. Sie guckt sich dann auch erstmal die Rutschpartie von Maria und Janni an. Als beide grinsend unten rausklettern will sie auch sofort…

Und natürlich waren wir noch im Außenbereich “Amazonien”. Wildwasserrutsche und ein Riesenströmungskanal. Ich weiß nicht, wieviele Runden wir uns da herumspülen lassen haben. Schön war’s.

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Montag habe ich so auf 14:00 gepeilt, den Badespaß langsam ausklingen zu lassen. Pünktlich bekommen die Kinder hunger – Alina verdrückt eineinhalb Schnitzel! Ich halte mich ans Sawadee. Duschen und umziehen zieht sich etwas hin. Ach und hinziehen: Der Bereich mit den Spinden ist endlos lang, muss ich mal zeigen:Das geht vom Eingang weit um den Westbogen des Hallentores hinter der Sauna lang!

Inzwischen ist wieder Platz für ein Eis bei uns. Verbunden mit einem Regenwaldspaziergang wird das unser Abschied vom Tropical Islands.Ein letzter Blick:Es ist um 5, in zwei Stunden sind wir wieder zu Hause.

(swg)

Ein Tag in der Stadt, wie gestern, muss heute ausgeglichen werden. Wir legen einen Strandtag ein. Hier im Süden von Norwegen ist das eine der leichtesten Übungen, ist es doch die Urlaubsregion der Norweger schlechthin. Skadberg liegt auf einer Halbinsel und bietet einen schönen Strand.Ein paar Felsen liegen hier rum, Strand mit Klettern – wenn das nicht fetzt.Ich kann sogar etwas im Reiseführer lesen, vielleicht gibt es ja noch ein schönes Zwischenziel. So spät im Jahr finde ich es nicht einfach im Süden Norwegens die Langeweile von kleinen Kindern fernzuhalten.Auf Jannika muss man etwas aufpassen, die probiert sich gerade aus.Irgendwann zwischendurch war ich am Womo, Nudeln kochen. Die habe wir dann am Strand verputzt. Gegen drei räumen wir langsam zusammen. Mit hinreichend platten Kindern können wir wieder ein paar Kilometer zurücklegen.

(swg)

Sorry, zu privat für die Öffentlichkeit. Vielleicht klappt’s nach dem Login?

Nachdem wir uns vom Låtefossen losgerissen haben, folgen wir weiter der 13.Es gäbe noch die Möglichkeit, bei Hordalia die Touristenroute 520 zu nehmen. Es soll eine der schönsten Straßen Norwegens sein. Allerdings ist sie für Gespanne gesperrt und wird von unserem Reiseführer nicht für Wohnmobile empfohlen. Auch die 13 entpuppt sich als abenteuerlich genug. Sie schlängelt sich zwischen Felswand und See oder durch enge Täler entlang wilder Flüsschen. Und alles hüllt sich in Dunst!Dazu ist es vollkommen windstill, alles spiegelt sich in den Seen.Zum Glück gibt es doch ein paar Haltebuchten an der Straße.Rastplätze gibt es keine, jedenfalls nicht solche, die zum Übernachten taugen. Endlich am Flesåna Wasserfall ist Platz auch für unser Womo.Ein paar Niederländer baden im Fluss. Das will Alina auch! ‘Gut’, sag ich, ‘geh nach unten und fass ins Wasser. Wenn Du dann immer noch baden willst, ruf mich. Ich bring ein Handtuch mit.’ Sie ruft nicht. Sie kommt wieder nach oben und sagt mir freudestrahlend, dass wir jetzt zusammen baden gehen müssen -.-Ja, es war eisig kalt, der Boden dafür steinig und glitschig, dass man Schuhe brauchte. Ich will zurück an den Tisch, Salat schnippeln. Maria darf noch ein bisschen bei Alina bleiben, die will partout nicht raus aus dem Wasser.

150.141 km (4.260 km)