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Sorry, zu privat für die Öffentlichkeit. Vielleicht klappt’s nach dem Login?

Gerade bin ich mit der Suche nach einem Campingplatz beschäftigt. Im Juni wollen wir irgendwo bei Kassel rumstehen. Eine ruhige Woche und eine Hochzeit soll es geben. Wegen der Hochzeit gibt es wenig zu bedenken; das läuft. Was den Campingplatz betrifft, ist die Sache schon nicht mehr so einfach. Ein paar Plätze gibt es. Die aus der Ferne auf ihre Kindertauglichkeit zu taxieren ist kaum möglich. Was einfach vielen Webseiten fehlt, ist eine sinnvolle Gallerie, anhand derer man sich ein Bild machen könnte. Viele erwähnen noch nicht mal in ihrer Beschreibung einen Spielplatz. Haben die wirklich alle keinen?! Googles Rezensionen helfen in der Richtung auch nicht weiter. Sanitäre Anlagen, die Schnitzelgröße und ob Waldi und Lassie komod Gassi gehen können, das interessiert den typischen Camper hier. Kinder kommen nicht vor.

Schlimm wird es bei den Plätzen, wo man kinderfreundlich keit am ehesten vermuten könnte : Bauernhof dran etc. Die Bewertungen klaffen extrem auseinander. Und ein sich über Rachewertungen echauffierender Platzbesitzer rückt das Bild eher nicht wieder gerade.

Im Moment tendiere ich zum Edersee und dem Campingplatz Rehbach. Preise sind noch im Rahmen und die Umgebung mit See, Wildtierpark und Baumwipfelpfad versprechen Beschäftigung.

(swg)

Das war so nicht gedacht.Jannika ist alleine die Leiter hoch. Ungefährlich ist das nicht, so sicher klettert sie noch nicht. Müssen wir immer ein Auge drauf haben.

(swg)

Jannika ist ihr Beistellbettchen längst zu klein. Als kurzfristige Lösung haben wir das Reisebett neben unseres gestellt. Natürlich liegt Jannika trotzdem oft zwischen uns. Mit etwas Glück teilen wir unsere 1,60 m auch noch mit Alina – die kommt auch manchmal rüber.

Alina soll auch ein neues Bett bekommen – ein richtiges. Das Kinderbett ist zwar noch nicht zu klein, aber allzu lange reicht es ihr nicht mehr. Ein Hoch- bzw. Doppelstockbett soll es dann schon sein. Wir wollen die Kinder nicht in getrennte Zimmer stecken: So lange die Beiden noch so klein sind, dürfen sie sich ruhig ein Schlaf- und ein Spielzimmer teilen. Ein bisschen hoffen wir dadurch zu vermeiden, dass sie sich aus dem Weg gehen, statt miteinander auszukommen.

Was uns wichtig beim Doppelstock-Bett ist: Die Leiter muss an die Stirnseite und soll schräg sein! In Kombination ist das selten, gibt’s aber bei Dahlhaus. Nun sind die Zimmer im Block bei uns recht schmal, aber hier hat man uns das Bett auf 80er Matratzenbreite gefertigt. Absturzsicherung musste noch dazu. Ach und: Kiefer wollten wir nicht, Buche kann ich auch nicht mehr sehen. Also kommt noch unser Holz-Sonderwunsch dazu, Erle.

Man glaubt gar nicht, wie sich der Aufbau hinzieht. Freitag Abend hab ich angefangen, alle möglichen Bolzen in die Pfosten zu schrauben. Nachdem die Stirnseiten zusammengesetzt waren, hab ich erstmal aufgehört.
Samstag nach dem Mittagessen hab ich dann weitergeschraubt – der Nachmittag war weg.

Den Vormittag hab ich mit einer Baumarkt-Tour verbracht. Einen Mangel hatte das Bett nämlich: Die mitgelieferten Schrauben für die Lattenroste waren zu lang. Hätte ich die blind durchgeschraubt, hätten die an der Front rausgeguckt…

Also hab ich Kind auf Fahrradsitz auf Fahrrad gesteckt und bin losgestrampelt. Wegen 1,50 € werd‘ ich sicher keine Reklamation lostreten.Jannika hilft fleißig mit. Wie man sieht, ist die Freude groß.

Mit unserem Lattenrost passt die untere Absturzsicherung nicht. Unsere Lattenroste bauen höher, als diejenigen, die wir hätten dazu kaufen können. Muss ich an geeigneter Stelle den Rahmen des Rostes noch ausklinken. Vorerst benutzen wir das untere Bett nur als Sofa und können auf die Absturzsicherung verzichten. Jannika schläft in Alinas altem Bett, das wir wieder zum Gitterbettchen umgebaut haben.

(swg)