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Hab ich mir bei Hornbach auf Maß geschnittene Bleche bestellt. Dann brauchte ich noch ein paar Weihnachtsdeko-Sachen, hatte aber die Grenze für versandkostenfrei nicht ganz erreicht: „Schrums“ dazugetan. Liefertermine waren zwar unterschiedlich angegeben, aber ich habe mir keine Gedanken drum gemacht. Hätte ich mal sollen!

Von links nach rechts: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, jeweils mit dem Inhalt davor drapiert.Da wurden ernsthaft zwei Bilderhaken in einem großen Karton geliefert. Da hab ich schon den Kopf geschüttelt. Am heutigen Donnerstag kam die Krönung: der größte Karton bisher enthielt EINEN!1!! Kühlschrank-Magneten. Den musste ich im Karton suchen, der war zwischen die Seiten gerutscht.

Ehrlich, mir fallen tausende Bezeichnungen für sowas ein – vermutlich alles justiziabel. Aber ob ich je wieder bei Hornbach bestelle, wage ich schwer zu bezweifeln. Ich bin mir fast Sicher, das die Bleche und der Weihnachtsdeko-Kram auch noch einzeln hier aufschlagen.

Mit Kundenfreundlichkeit hat sowas nichts mehr zu tun – Müll, X-mal zur Post… – sowas ist einfach nur dumm! Und gegenüber der Umwelt reicht dafür längst nicht nur „Sorry“ sagen.

(swg)

Wir wissen schon heute, dass wir unsere Kinder nicht auf eine Regelschule schicken wollen. Die Gründe sind so vielfältig, laufen aber alle auf die die Furchtbarkeiten der staatlichen Regelschulen hinaus.

Heute: Früher weniger Schlaf hilft später Müdigkeit ertragen! oder so

Aus der Elternratssitzung: „Die Schulen weisen die Kitas darauf hin, dass Erstklässler keinen Mittagsschlaf in der Schule halten können. Man hätte in den Schulen große Probleme mit den Schülern, die mittags in ein tiefes Loch fallen. Die Empfehlung der Schulen lautet, die Vorschüler darauf vorzubereiten: Man solle ihnen schon jetzt, in der Vorschule, langsam den Mittagsschlaf entziehen.“
Es fällt also den Schülern in der Schule schwer, nach ihrem Pensum – und wir reden hier von der ersten Klasse! – noch die Augen offen zu halten. Den Schülern kann/will man die offenbar notwendige Ruhe nicht einräumen. Stattdessen schlägt man vor, sie an diese Quälerei schon etwas eher zu gewöhnen. Je eher man gequält wird, desto besser erträgt man es nämlich später!!1!

Ernsthaft?

(swg)

Naja Dampf wars eigentlich, glysantinhaltiger. Dabei hatte ich noch Glück. Als ich heute morgen zur Arbeit gefahren bin, hab ich den Keilriemen quietschen hören, beim Beschleunigen. Gut, kann durch sein, das Ding. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, das kurz Leistung fehlte. Gestern hat der Bock auch schon beim Umschalten auf Gas rumgezickt, heute morgen ebenfalls. Über den Tag hatte ich es vergessen – Arbeit eben – aber bevor ich die Heimfahrt antrete, mache ich doch nochmal die Haube auf. Nix auffälliges auf den ersten Blick, aber was ist das für Feuchtigkeit am Riementrieb? Da sitzt die Wasserpumpe. Kühlwasserstand kontrolliert: weit unten im Ausgleichsbehälter sieht man was – viel zu niedrig. 1½ Liter Wasser drauf und die Faulheit besiegt: die Flasche lieber nochmal voll machen.

Das erweist sich dann auch als Rettung. Unterwegs hab ich nochmal die Aussetzer von heute Morgen, offenbar klemmt die Wasserpumpe immer wieder. Naja, plötzlich klemmt sie zum letzten Mal, dafür hab ich im Rückspiegel eine fette undurchdringliche weiße Nebelwand. Geil! So eine Sch… Mal sehen wie weit ich noch komme – bis zur Werkstatt wäre toll. Kurz vor der Abfahrt Wilsdruff ist Schluss: Die Temperatur steigt -> schnell Motor aus und auf dem Standstreifen ausrollen. WWWW: Warnblinker, Warnweste, Warndreieck, Werkstatt anrufen. Gottseidank lässt sich Herr Gehrke erweichen, ich werde mit dem Trailer geholt. Bis zum Nettoparkplatz in Wilsdruff kann ich noch: eine 1½L-Flasche Wasser hab ich ja zum Glück noch.

Immer den Temperaturzeiger im Blick flitze ich auf dem Seitenstreifen zur Abfahrt. Dafür bekomme ich dann noch ein Erinnerungsphoto von der Aktion am Ortseingang Wilsdruff. Tacho 70 statt 50. Spielt auch keine Rolle mehr.

Ich kann ja von Glück reden, dass es jetzt passiert ist. Nächstes Wochenende geht’s nach Kassel – mit Kindern im Auto wäre das der absolute Supergau gewesen… Dieser Abend ist aber auch gelaufen. Ist wenigstens schön gewesen, in einem 5er mit V8 mitzufahren. Danke fürs Holen!

Nachtrag: Da sind sie, die Grüße aus Wilsdruff.Ganz so teuer ist es doch nicht gewesen.

(swg)

Bisher konnte ich nichts schlechtes über französische Autos – speziell Renault – sagen; ich konnte genau genommen gar nichts drüber sagen, schlicht aus Erfahrungsmangel. An sowas musste ich noch nicht rumschrauben.

Nun muss Marias gelber Twingo bald mal zum TÜV. Einige Problemchen hat der Zwerg, die ich schon kenne: der Rückfahrscheinwerfer geht nicht, die Klima muss abgedichtet und befüllt werden, der Auspuff ist vorn am Flansch hinterm Kat undicht und einen Ölwechsel braucht der Kleine auch.

Das Auspuffrohr ist schnell ersetzt, liegt auch schon hier rum. Öl hab ich vom BMW-Wechsel noch über, Filter ist da. Beim Rückfahrscheinwerfer ist es wohl so, dass der Schalter im Getriebe kaputt ist. Und hier beginnt das Malheur. Bei Marias Twingo-Inkarnation handelt es sich um die Version „easy“, der hat eine automatische Kupplung. Wie der Name verspricht, geht sowas ganz leicht kaputt, namentlich die Pumpe für die hydraulische Kupplungbetätigung. Die easy-Rechnung der Werkstatt für eine Reparatur lautet dafür lächelnde 1500,-€. Maria hat vor Jahren, als die Pumpe den Geist aufgab, eine manuelle Kupplung einbauen lassen: 700,-€.

Warum ich so weit aushole? Das bestehende Malheur ist der besagte Getriebeschalter des RÜckfahr-Scheinwerfers: Der ist in der Version spezial und ist der mal defekt, kostet er stolze 157,-€ beim Renault-Händler. Ein konventioneller Schalter kostet 9,-€. Spitze! Was für einen Unterschied fünf statt drei Drähte an so einem Schalter machen können!!

Ich hab mir den konventionellen Schalter besorgt und vom Schrott ein Stück Kabel mit dem passenden zweipoligen Stecker. Beim Durchmessen in der Werkstatt musste ich dann feststellen, das am alten Stecker nirgends Strom ankommt. Mist. Schaltpläne gibt’s zum Twingo easy auch nicht, also stelle ich das Problem zurück und widme mich etwas anderem. Nicht dem Auspuff, da musste ich schon entdecken, das der Pott hinten auch vom Rost gefressen wurde. Nichts, worin es sich lohnt, das neue Rohr zu stecken.

Tun wir also den Ölwechsel. Öldeckel vom Stutzen ziehen, die Ablassschraube in der Ölwanne ist schnell entdeckt und rausgedreht, es läuft. Interessant wird es bei der Suche nach dem Filter. Von unten nüscht, von oben… ah, doch da: vorn am Block, verdeckt von den Kühlerschläuchen etwas unterhalb der Lichtmaschine, kommt man kaum ran. Von unten gar nicht, da hängt der Klimakompressor und lässt keine Hand breit frei.Eine geschlagene dreiviertel Stunde fummel ich mit dem Ölfilterspanner zwischen Kühler und Block, bis sich die verdammte Büchse endlich löst und… feststeckt. Mit ordentlich fluchen kann ich den alten Filter am Kühlwasserschlauch vorbei zwängen, danach tun meine Hände weh – so kalt war der Motor auch noch nicht. Vergleichsweise flott – Erfahrung = Abschürfung, ne? – geht der neue Filter in Position. Noch einmal Gefummel mit dem Spanner – hoffentlich ist das teil fest genug und auch dicht. Ablassschraube rein, Öl drauf, Deckel und Stab rein. Fast zwei Stunden hat der Scheiß gedauert. Schluss!!1!

(swg)