Jannikind schmiert sich ihre Schnitten abends jetzt selbst.Etwas Hilfe braucht sie noch. Und wenn sie die Schnitten dann auch essen würde…

Ihre U8 hat Jannika auch hinter sich – die Arzthelferin gab sich überrascht, weil Jannika die Tests teils erledigt hatte, bevor die Aufgabe zu Ende gestellt war. Maria hat es diesmal nicht verpasst, die Impfung anzukündigen: Es macht pieks und es tut auch weh. Ärztin kommt, Spritze rein, Spritze raus, Janni zeigt auf ihre Schulter und kommentiert: „Aua macht!“, mehr sagt sie nicht dazu. Danach ist sie aber so platt, dass aus dem Mittagessen in der Mensa beinahe nichts wird.

Alina bringt gerade viel böse Worte aus dem Kindergarten mit, Sie flucht wie ein Bierkutscher und manchmal findet sie ihre kleine Schwester „scheiß-doof!!1!“. Wird Zeit für ein paar deutliche Worte in der Kita. Allerdings herrscht da gerade wieder akuter Personalmangel. Die Erzieher sehen auch so aus… Janni ist daran aber nicht unschuldig. Wenn ihr was nicht passt, pisakt sie Alina so lange, bis die „scheißdoof!“ schreit. Schwestern.

(swg)

Letzte Woche war ich schon in Baden-Baden, genauer Rheinmünster – Dienstreise. Diese Woche ist Nacharbeit erforderlich. Trotzdem wurden wir vom Kunden vorzüglich behandelt. Gut essen gehen ist hier nicht schwer, nur zu spät darf es nicht sein.

Und auch diese Woche startet unser Dienst im „Ausland“ ganz großartig. Wir sind im gleichen Hotel abgestiegen, wie letzte Woche: Landgasthof „zur Blume“ in Lichtenau-Scherzheim.

Diesmal hat das Restaurant der „Blume“ keine Betriebsruhe. Auf der Karte hab ich was entdeckt:Saure Nierle mit Spätzle – Nierchen hab ich bestimmt seit über zwanzig Jahren nicht mehr gegessen. Ich würde das auch nicht in einem x-beliebigen Restaurant bestellen, hier hatte ich aber keine Bedenken. Und es war einfach großartig :)

(swg)

Einen dicken Minuspunkt sammelt unser Saugroboter von Dirt Devil: Der Dauerfilter hält längst nicht das versprochene Jahr, nicht mal ein halbes. Für das Plastegitter mit einem Stückchen Fließ soll man um die 15,-€ lassen. Das ist eigentlich durch nichts zu rechtfertigen und führt letztlich nur zu Erfindungsreichtum: Den Job des Filters macht jetzt die Hälfte eines Papiertaschentuchs, genauer zwei Lagen davon.

Das verdreckte Fließ wird einfach vom Gitter gerupft. Das vierlagige Taschentuch trennt man in zwei Lagen auf, vier Lagen wären zu dickDann schnappt man sich die leere Boxund legt das Taschentuch drüber.Gitter draufLoch reinpiekenund ringsherum ordentlich abrupfen

Der nette Nebeneffekt ist, dass man keinen Filter mehr ausputzen oder -waschen muss. Das Taschentuch fliegt einfach mit in den Müll – geht viel einfacher.

(swg)

Alina hatte zum Geburtstag von einem Kindergartenfreund einen Gutschein bekommen, für die Centrums-Gallerie. Diesen Samstag haben wir uns endlich mal Zeit genommen, den Gutschein einzulösen. Spielzeug gibt es da in einer ziemlich großen Abteilung von Müllers.

Natürlich waren wir schon ein paar mal mit Alina im Spielzeugladen. Neu ist diesmal, dass sie explizit etwas kaufen geht – von ihrem Geld. Womit haben wir eigentlich gerechnet? Mehr oder weniger dachten wir an die üblichen Entscheidungsschwierigkeiten. So viel Spielzeug und alles kann man kaufen… Jedes Klischee war möglich.

Nichts dergleichen ist eingetreten. Alina schlich eine Weile fast systematisch durch die Gänge. Bei Brio blieb sie dann stehen, griff ins Regal und zog das Containerschiff mit Kran heraus: „Das hier!“. „Ok, leg’s in Deinen Puppenwagen und wir gucken noch bis ans Ende.“ Haben wir dann auch, aber geändert hat sich ihre Entscheidung nicht. Lediglich beim Kleinkinder-Spielzeug blieb sie nochmal stehen – alles was blinkt und Geräusche macht, fasziniert Kinder (und nicht nur die…). Etwas Geld war noch übrig, also haben wir sie noch zu den Gummitieren gelotst: ein Hase ist es dann noch geworden.

Erstens kommt es anders und Zweitens als man denkt…

(swg)