Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Gammeltag II

20. Juni 2010

Gammeltag! Er kümmert sich wieder um den Gammel am Auto, sie gammelt lesend. Ok, das wurde nix, sie half mit. Bissel hatte uns außerdem die Räumwut gepackt, sodass wir erst gegen halb vier Vaters Garage okupieren.

Heute also: Stoßdämpfer und Stützlager hinten wechseln. Keine große Sache. Aber schon erstaunlich, wie man insgesamt gut drei Stunden allein damit verbringen kann, die Kofferraum-Einbauten rauszureißen…
Kofferraumeinbuen rausgebaut
…und wieder reinzufrickeln -.- BMW hat hier echt ‘nen Preis verdient: Ein einfacher kleiner Deckel in der Radhausverkleidung und man könnte schnell an die Schrauben der Stützlager gelangen.
Stützlager rechts hinten touring
Nööööö, lieber soll man alle Verkleidungen aus dem Kofferraum rupfen. Na gut. Wenigstens die Dämpfer gingen ohne große Probleme raus und wieder rein. Aufs neue Stützlager hab ich auch gleich noch die Versteifungsplatten vom Z3 geschraubt. Hoffentlich hält das jetzt ‘ne Weile.
Stützlager rechts hinten E36 touring mit Z3 Versteifungsplatte
Die verfluchte Handbremse musste ich auch nochmal nachstellen – irgendwas hatte sich da gesetzt und sie hielt schon wieder nicht mehr… (swg)

Schlemmerei(se) V

19. Juni 2010

Nu is gut für heute. Man muss mit dem Um- und Aufräumen ja nicht übertreiben, sieht’s halt noch bissel aus, wie bei Hempels… Gestern war eh Lange Nacht der Wissenschaft und unsere dafür umso kürzer. Nachdem wir nochmal kurz Marias Bude tangiert haben, entschieden wir uns, es sei wieder Zeit, auswärts essen zu gehen. Gutscheinbuch rausgekramt. Aha: Unsere kleine offene Ausfahrt führt uns durch den Zschonergrund über Podemus. Dann sollte man unbedingt mal anhalten und das riesige Panorama genießen. Der Himmel präsentierte sich blau und ermöglichte recht gute Fernsicht.
Blick über Dresden, von Mobschatz aus
Der Hunger trieb uns weiter durch Merbitz hinunter in den

Gasthof Mobschatz

Der kleine Ort hat sich gut rausgeputzt, die Straße neu, alle Häuser leuchten bunt – auch das Gasthaus. Drinnen mangelts vielen Dorfgasthöfen ja oft an einem Händchen für Inneneinrichtung. Nicht so hier: Das DDR-Kantinen-Flair wurde erfolgreich rausgeworfen und mit gemütlichen Sitzbänken, Raumteilern und Deko zum Wohlfühlen gemacht.
Im Gasthof Mobschatz
Im hinteren Raum läuft gerade eine private Geburtstagsfete, weswegen man uns vor der Bestellung mitteilt, dass wir evtl. etwas warten müssten. Wir haben’s nicht eilig. Die Preise für sämtliche Essen liegen unter 9,- €. In der Karte steht etwas mehr, als das übliche Dorfgasthof-Menü. Er hätte fast die Sülze genommen, aber das geht ja nicht dauernd! Sie bekommt das Rumpsteak in Cognac-Pfeffersauce, er das Kassler mit Honigkruste. Beides ist gut gelungen und in ordentlichen Portionen.
Kassler mit HonigkrusteRumpsteak
Und: Herrlich gelegen lädt der Mobschatzer Gasthof auch als Zwischenstopp auf einer Wanderung über die südlichen Hänge des Elbtals ein. Draußen sitzend kann man sein Radler in der Sonne genießen, bevor man ganz ins Tal wandert. (swg, Maria)

Innerer Reichsparteitag

15. Juni 2010

Meine Güte, die ganzen Pseudolinken schlagen auf die Katrin Müller-Hohenstein ein, weil sie im ZDF halbironisch formulierte, das Tor müsse für Miro Klose wohl ein “Innerer Reichsparteitag” gewesen sein. Wer sich an solchen Phrasen aufhängt, gar verstecktes Nazi-Gedankengut wittert, hat es nicht anders verdient: der soll an seinem Gegeifere von ”Geschichtsklitterung’ und ähnlichem, an den Haaren herbeigezogenen Unsinn, bitte ersticken. Das ist genau der gleiche Schwachsinn, wie wenn die Überfeministen auf Studenten/-innen bestehen. Mittlerweile heißt es Studierende, was sprachlich der noch größere Blödsinn ist. Vielleicht sollte man mal den eigenen Beißreflex kontrollieren und selber nachdenken, bevor man in das hohle Prügeln der Medien auf eine Redewendung einfällt.

Und während man sich bei FixMBR in den Kommentaren noch fragt, wo man die Frau Müller Hohenstein denn in eine rechte Ecke gestellt habe (genau hier:

Mir war persönlich bekannt, dass manche Menschen diese so genannte Redewendung für genau das benutzen, wie vom ZDF behauptet, am politischen Stammtisch der Nation wird noch ganz anders geredet. Jedoch ändert das nichts an der Tatsache, dass hier offen eine Geschichtsklitterung zu Tage tritt.

) seh ich das wie princo, Stefan Niggemeier und den vielen anderen, die mit Sprache umgehen können.

Ansonsten macht mir die WM Spaß :)
(swg)

PS: Der geneigte Geiferer kann ja mal googlen, ob er dann auch “Jedem das Seine” weiter verwenden möchte…

Gammeltag

13. Juni 2010

Bambi
Sie gammelt, er kümmert sich um den Gammel am Auto: Handbremse.
Bambi
Das Ding klappert zum Erbarmen – aber man hört’s eben erst, wenn die warmen Tage offene Fenster erlauben. Und dieses Jahr wurde das sehr spät erlaubt… (swg, Maria)

Die sich den Wolf tapezieren

6. Juni 2010

YippieEs nimmt irgendwie kein Ende. In der Stube sind wir rum, der Flur ist aber immer noch nicht komplett tapeziert. Was aufhält sind die vielen Kleinigkeiten: Ränder beschneiden, ausbessern, ankleben, wischen… Es bleibt immer was zu tun. Am meisten aufgehalten hat die “Kunst” an der Küchentür. Eine Schnippselei ohne Ende.

Küchentür
Die Tapete mit den Blättern ist deutlich dünner, als die weiße. Es hat sich gezeigt, dass es einfacher geht und besser aussieht, klebt man die Blätter unter die weiße. Blöder Weise ging uns das erst auf, als wir links schon versucht hatten, beide Tabeten direkt auf Stoß zu schneiden. Glücklicher Weise ist genug weiße Tapete übrig: runter mit der zerbitzelten Bahn. Nochmal die Übung -.-

Am schärfsten überhaupt sieht der Flur aus. Einen ersten Eindruck gibt’s schon.
FlurFlur

(Maria, swg)

Wie groß ist der Ölteppich im Golf von Mexiko?

4. Juni 2010

Man hat ja selten eine Vorstellung davon, wie groß die Ausmaße von Katastrophen sind. Millionen Liter Öl laufen derzeit aus einem BP-Bohrloch im Golf von Mexiko, sounsdsoviel Küstenkilometer sind verschmutz, $X Quadratkilometer ist der Öltepich groß… Aber was heißt das schon?! Am besten man vergleicht mit bekannten Dimensionen. Auf www.ifitwasmyhome.com kann man den Ölteppich per Google-Maps über eine beliebige Landesregion schieben.
Ölfleck aus dem Golf von Mexiko über Dresden

(swg)

green green wall

2. Juni 2010

Irgendwie lief’s nicht so, wie es sollte. Das Rumgekurve zum Baumarkt, beim Döner vorbei und dann nach Hause: bis der Döner verkasemaduckelt war, zeigte die Uhr 8. Na gut, die Stirnwand der Stube ist jetzt grün. Sehr.
grüne Wohnzimmerwandgrüne Wohnzimmerwand
Aber so war es ja gewollt. Mit einem Wandvorsatz in der linken Ecke – blattbewölkt – und den Möbeln davor tritt das sicher noch zurück. (Maria, swg)

Nützliche Idioten…

2. Juni 2010

Meine Fresse. Normaler Weise höre ich früh morgens keine Nachrichten, weil ich mich dann nur sinnlos aufrege. Heute hat mir jemand ein Interview empfohlen, das auf MDR-Info lief.

Daniel Dagan, seines Zeichens Deutschland-Korrespondent für den israelischen Rundfunk, gab heute morgen seinen Senf zum Zwischenfall Isreal-Freiheitsflotte. Zieht es einem echt die Schuhe aus.

http://www2.mdr.de/mdr-info/7379137.html

Ich hab das Interview mal transcribiert – kann man besser mit arbeiten.

Moderator (MDR), Daniel Dagan (DD)

MDR: “Israel gerät nach dem Militäreinsatz gegen eine Hilfsflotte für den abgeriegelten Gaza-Streifen international immer stärker unter Druck. Der Weltsicherheitsrat verurteilte die israelische Aktion bei der neun Menschen ums Leben kamen. Doch bei aller Kritik ist es wichtig auch die andere Seite zu betrachte, zu hören. Warum sieht sich Israel für diesen Angriff legitimiert? Daniel Dagan ist Korrespondent für den Israelischen Rundfunk in Deutschland.

Herr Dagan, wie sehen sie es? Ist die internationale scharfe Kritik an Israel angemessen?”

DD: “Es gibt hier ein Missverständnis und es gibt auch von manchen, muss man leider sagen, auch … äh… Lügen, die verbreitet werden, was die Situation angeht…

MDR: “Welche?…”

DD: “… aber die Kritik gibt’s ja auch in Israel. Sie w…”

MDR:”Welche Missverständnisse und Lügen sind das?”

DD: “Ja, die Missverständnisse bestehen darin, dass die Lage nicht zutreffend dargestellt wird. Diese Aktivisten … äh – sie haben sie genannt, oder, äh, andere nennen sie Friedensaktivisten – kamen nicht mit friedlichen Absichten. Die haben es auch gesagt! Ich hab’s gehört, von türkischen Aktivisten – die übrigens der IHH angehören. (Schnitt?!) IHH ist eine Hilfsorganisation, so stellt sie sich dar, die diese Flottilla organisiert hat, und sie hat Verbindungen mit Al Qaida, sie hat Verbindungen mit Hamas, sie hat Verbindungen mit Hisbollah – und das ist alles dokumentiert. Trotzdem haben sich … äh … viele Aktivisten – vielleicht naive Aktivisten, vielleicht nützliche, äh, Idioten, wer auch immer – (Schnitt?) haben sie eine gemeinsame Sache gemacht mit diesen Menschen. Und diese Menschen haben, äh, verbreitet, äh… – Ich hab es selber gehört (lacht) im Fernsehen, in Radiointerviews, in Zeitungen in der Türkei und sonstwo – dass sie zum Beispiel mit Geräten und Werkzeug kommen, zur Herstellung von Raketen. – Wir werden sehen, was es in der Ladung gibt!
Übrigens wurde, äh, ihnen – also den Organisatoren – vorgeschlagen von Israel, die Ladung zu prüfen und nach Gaza weiter zu transportieren.

MDR: “Wie sehen denn die Menschen in Israel – haben Sie da Reaktionen bereits erfahren?”

DD: “Aber selbstverständlich! Es gibt… Es hagelt Kritik, dass ist doch klar (lacht). Erstmal, äh: die taktische Aktion war ja nicht so erfolgreich, das war nicht gut geplant. Man hat unterschätzt, dass die Manschen auf diesem Schiff, äh, so, äh, vorgehen würden, wie sie es gemacht haben. Sie haben, äh, mit viel Gewalt versucht die Soldaten daran zu hindern, die Schiffe zu übernehmen. Sie haben mit Messern, mit Stöcken, mit Beilen, mit Äxten gegen die Soldaten – mit Keulen vorgegangen… Sie haben versucht zu – sie zu töten! Und das hat leider (Schnitt?) die Soldaten dazu bewegt – sie fühlten sich gezwungen – auch scharfe Munition zu schießen. ….

MDR: “Nun gab es ja den Vorwurf, das Schiff dieser sogenannten Aktivisten in internationalen Gewässern abgefangen hat.”

DD: “Das ist richtig aber das ist auch, äh, soweit ich erfahre – ich bin kein Jurist – aber ich habe mehrere Stellungnahmen jetzt, äh, gelesen und gehört. (Schnitt?) Wenn so ein Schiff, äh, mit, äh, solchen Aktivisten mit diesen Absichten – erklärten Absichten – kommt, dann ist es auch erlaubt, äh, so eine Aktion zu unternehmen.”

EOI

Mein kleines Problem liegt nicht so sehr daran, dass Schnitte im Interview sind, sondern wo. Da frag ich gerade mal beim MDR an, ob man das dazwischen auch mal hören dürfte. Schau’n wir mal.

Aber sei es drum, Dagan hetzt ganz ordentlich. Vor dem Hintergrund, dass er die im Interview erwähnten Waffen per Photo auf seiner Seite hat, macht er sich nicht nur unglaubwürdig sondern dazu noch lächerlich:

Waffen1
Waffen2
Waffen3

Die Israelis haben die Küchenschieber und Werkzeugschränke an Bord ausgeräumt und zusammengesammelt… m( Gefährlich gefährlich…

Über die erwähnte IHH wüsste ich ja gerne mehr, aber so recht findet man nichts brauchbares, um sich ein Bild zu machen.

Gemein kann man sich eh mit keiner Seite machen, setzt man sich nur ins Fettnäpfchen. Wird einer nen Groschen und der andere zwei Fünfer wert sein… (swg)

Sucht wer ‘nen neuen Job?

2. Juni 2010

Hier gibt’s einen: Job *g*
Lokale Kopie.
(swg)

Klamotten für die Wand

31. Mai 2010

So, Flur ist entschieden und bekommt diese Tapete geklebt.
FlurtapeteFlurtapete
Esprit. Genau, die ziehen nämlich nicht nur Leute an, auch Wände. Ein Streifen Blumen jeweils an jeder Tür, der Rest beige. Eine Ecke bekommt die Streifen.

Stube wird wohl irgendwie grün. Sicher ist nix. Aber Auswahl haben wir einiges. Das hier hat man ihm ausgeredet, “Altenheim”, wg. beige:
Altenheimtapete?
Und das auch, mit dem gleichen Argument:
Altenheimtapete?
Beiden gefällt im Prnzip diese Variante am besten:
Tapete Stube
Grün würde nur die Stirnwand, der Rest weiß, die Blätter an einen Wandvorsatz in einer Ecke. Mal sehen. (Maria, swg)