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Alinas Vorliebe für Zoobesuche ist ungebrochen. Natürlich gibt es auch bei Kassel was zu sehen. Sandra hat uns schon vorgewarnt, der Tierpark Sababurg ist sehr weitläufig. Aber es gibt wohl Bollerwagen. Chrissi und Küchi wollen mit.

Der Tag beginnt, mit Starthilfe. Die Starter-Batterie vom Womo ist unter 12 V. Wahrscheinlich hängt das Trennrelais und wir haben die ganze Zeit nicht nur aus der Aufbau-Batterie gelebt. Hab mich eh schon gewundert, wie lange der Strom diesmal reicht. Gut. Nicht. Wir währen pünktlich gewesen. Sven gibt Starthilfe, dann geht es los. Jannikind kotzt sich bei dem Geschwanke auf der Landstraße voll. *seufz*

Um elf haben wir es endlich in den Tierpark geschafft. Halb zwölf beginnt die Flugshow der Greifvögel, da gehen wir als Erstes hin. Alina hilft mit, den Bollerwagen den Hügel raufzuzerren.Oben schauen wir uns erst die angeleinten Vögel an, gehen dann aber schnell wieder runter. Auf halber Höhe des Hügels sind Sitzgelegenheiten und die füllen sich schon. Zum Auftakt fliegt eine Schleiereule.SakerfalkeWüstenbussardSteppenadlerDas Publikum ist „mittendrin, statt nur dabei“.SeeadlerDamit sind alle ausgeflogen. Beeindruckend, wenn man diese Riesen mal so nah sehen kann.

Uns steht der Sinn nach Mittagessen, und unten gibt’s einen Imbiss. Da gehen wir jetzt hin.

(swg)

Die Trauung fand um 10 im Wolfhagener Standesamt statt. Jetzt beginnt so langsam die Polterhochzeit. Im Hof hinten steht ein riesiges Zelt, ein Imbiss grillt und frittiert:Und während Alina ihre ersten Pommes vertilgt, harrt das Brautpaar der Gäste, die da kommen.Brav gepoltert wird auch. Sven hat „vorgebaut“.So weit, so brav. Jetzt beginnt der lustigere Teil.Sven freut sich.Das Spektakel versteht Alina gar nicht und ist auch eher betrübt. Ihr tun die armen Blumen total leid. Sie fängt sofort an aufzuräumen.Das erscheint mir aber verfrüht.Die Dorffeuerwehr rückt an…Sandra steht die Begeisterung ins Gesicht geschrieben :)Auf „Los!“…… geht’s los!Aber vollbracht ist es noch nicht, da kommen mehr Dekorateure.Sieht… „interessant“ aus.Das Paar darf nun zeigen, ob das mit dem Putzen wohl klappen wird.Glücklicherweise muss nicht bis Mitternacht aufgeräumt sein, wie ich das eigentlich kenne. Der Vater der Braut hilft mit (ist eigentlich sein Hof, der hier der Verwüstung anheim fällt…)Bis nach draußen auf die Straße reicht die Deko.Kontrastprogramm im Garten,der Imbiss läuftund im Zelt spielt Musik.Wo Alina immer alles viel zu laut ist – hier stört sie es überhaupt nicht, die kleine Tanzmaus.Später am Abend ist natürlich noch das Brautpaar dran, die Tanzfläche offiziell zu eröffnen.Naja, das Köhlerliesl‘ darf nie fehlenund auch die Polonaise passiert unausweichlich ;)Jannika ist schon seit halb sechs im Bett, Alina ist noch mittendrin, statt nur dabei… Aber gegen halb zwölf ist dann auch bei ihr „schicht“. Wir verkrümeln uns gleich mit ins Womo, es war ein schöner aber auch anstrengender Tag.

(swg)

Nach dem Frühstück beschäftigen sich die Kinder auf dem Spielplatz.So geht Camping.

Direkt neben dem Spielplatz ist ein Trinkwasserhahn. Das Alina den alleine auf bekommt, hab ich nicht vermutet.(Tja Janni, nu is der Bauch nass.) Und ich hab auch ein bisschen ein schlechtes Gewissen, dass sie und Jannika das Wasser einfach in den Sand kippen. Zum See will ich die beiden aber nicht schicken, insbesondere Jannika ist mir da zu sehr gefährdet. Eigentlich warte ich auch nur drauf, dass irgend ein oller Rentner rummotz, was für eine Wasserverschwendung das sei. Passiert aber nicht. Im Gegenteil.Furchtbar, wie sehr mich meine Heimatstadt inzwischen geschädigt hat…

Irgend etwas müssen wir noch unternehmen. Ein Geocache ist immer ein lohnenswertes Ziel, außerdem verspricht er einen schönen Blick über den Süßen See.

Zwei der drei Wege sind vollkommen zugewachsen, da ist kein Durchkommen. Blüht aber sehr hübsch.Wir folgen dem alten Wirtschaftsweg. Immerhin kommt man noch mit dem Kinderwagen durch – Janni ist auch einfach zu platt.Wir erreichen eine verwilderte Obstbaumwiese.Das alte Holzhaus hat drinnen leider jemand verwüstet.Danach geht es weiter den Berg hinauf. Plötzlich ist es wieder bewohnt, Wochenendgrundstücke. Und am Bach wächst Riesenbärenklau.Der da am Bach wächst ist 2½ Meter hoch! Wir wussten nicht, was das ist, sind aber im Nachhinein sehr froh nicht heran gekommen zu sein. Das wär böse ausgegangen.

Endlich kommen wir langsam auf der Höhe an und können schon mal durchs Gebüsch lunschen.Noch ein Stück höher steht eine Bank am alten Galgenturm. Hier hat man einen herrlichen Panoramablick über den Süßen See.Tja und an dieser Stelle hat sich die Kamera dann mit einem „Datenfehler“ verabschiedet. „Datenwiederherstellung. Bitte warten…“ stand noch im Display. Hab ich lieber auch nicht ausgeschaltet. Aber’s Tablet macht ja auch Bilder.

Während Jannika und ich auf der Bank Kekse vernichten, klettern Alina und Maria dem Cache nach, die Höhe hinter uns weiter hinauf.Die Kekse sind alle, gehen wir wieder runter. Wir haben ja schon ein Ziel im Sinn: Eis am See-Imbiss unten. Bis dahin spielt Alina mit Maria verstecken. So bleibt Alina auch den langweilige Rest des Weges gut bei Laune. Beim Eis ist die Welt eh im Lot.Aber auch aller Zucker hilft nicht mehr und ich darf beide Kinder nach Hause karren.Alina nimmt ihre kleine Schwester sehr gerne auf den Schoß.

Zurück auf dem Campingplatz setzen die beiden ihre Wasserspielchen fort.Hach…

Die Kamera hat einfach ihren Akku runtergenudelt. Beim Wiedereinschalten war alles ok, nichts hat gefehlt…

(swg)

Tretboot fahren hat sich Alina gewünscht. Worauf das hinaus läuft, weiß ich schon: Ich trete und mein Zickenhaufen gammelt im Bootsheck herum.Den öffentlichen Strand probieren wir noch aus – die Abkühlung hab ich mir verdient.Leider besteht der aus fiesen spitzen Steinen. Wir kehren zum Campingplatz zurück. Janni braucht eh ihren Mittagsschlaf. Ich auch.

Maria geht mit Alina eine Runde planschen – schön steinig ist der Strand auch hier. Ohne Schuhe geht es nicht.

Auf dem Spielplatz findet Alina heute sogar mal eine Freundin.Es sind nicht mehr so viele Kinder da, die Wochenend-Camper sind abgereist. Alina hat es dann etwas leichter, große Gruppen schrecken sie eher ab.

Ich schnappe mir nach meinem Schläfchen mal die Kamera und geh ein wenig den Platz fotografieren. Auf der Webseite gab die Galerie keine brauchbaren Bilder her. Der Badesteg fetzt schon mal:Am Ostufer liegt das Seeburger Schloss.Vor der Anmeldung ist ein „Fußballplatz“, wenigstens stehen da zwei Tore und es wird eigentlich immer ein Ball hin und her gekickt – der Platzbesitzer scheint selbst im Verein zu spielen.Bei den Kindern kommt der Leuchtturm-Spielplatz super an – wir haben uns direkt daneben stellen lassen, so haben wir die Kinder im Blick.

Es gibt vom MDR auch eine Doku-Soap über den Campingplatz: Holiday am Süßen See. Angucken kann man die auch in der ARD-Mediathek.

(swg)