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Eine Woche Urlaub ist rum, aber immerhin ist das Womo endlich reisefertig. Beim Waschen hatte ich einen kleinen Wassereinbruch im Küchenschrank. Über den „Dunstabzug“ (wenn man den überhaupt so nennen möchte) lief es rein und an der Küchenbeleuchtung nach innen. Den schrottigen Luftkanal hab ich direkt entsorgt und einen neuen eingesetzt. Über die Elektrik, die ich fand, sag ich nur so viel: Jemand sollte ein gutes Werk tun und einen Bastler erschießen. Den schon in Schweden/Norwegen quietschenden Keilriemen hab ich wechseln lassen, mangels Zeit. Freitag Mittag hat Brinck dann noch was geliefert: Alu-Klemmverbinder und 30 mm Alurohr – Die Haltestangen in Bus und Bahn kennt ihr? Dort ist das Zeug aber aus Stahl. Daraus hab ich die Absturzsicherung gebaut, die die Kinder vom Runterfallen aus dem Doppelstockbett abhält.Sieht aus, als gäbs Stehplätze :)

Da es heute Abend doch noch zu regnen anfängt, räumen wir den nötigen Urlaubskrams erst morgen früh ein. Dann geht’s los: Sandra heiratet nächste Woche. Wir machen aber noch einen Bade-Zwischenstop: Seeburg oder Kelbra; mal sehen.

(swg)

Jedes Jahr die gleiche Frage: Was soll ich schenken?! man kann die eigenen Eltern nicht jedes Jahr mit Büchern/gutscheinen/Staubfängern überhäufen, das rächt sich irgendwann in Form von Büchern/Gutscheinen/Staubfängern – zu Recht. Schließlich schenkt man so, wie man selbst beschenkt werden will.

Die Zeit bis zum „frohen Fest“ wird immer knapper, die Panik verhält sich umgekehrt proportional. Keule hatte dieses Jahr die richtige Idee: Baumschmuck. Nicht der gekaufte vom Weihnachtsmarkt, nein: eigene Motive sollten es sein, was mit persönlichem Bezug. Nun fehlt uns die Zeit und Muse – und wohl auch Geduld – die vorweihnachtliche Zeit laubzuzersägen. Henning hatte aber entdeckt, dass das Fontanum um die Ecke ein Laser-Schneidanlage besitzt. 3 mm Sperrholz stellen kein Problem dar. Als ersten Test haben wir das naheliegendste Motiv genommen: Marienschacht, der steht in Sichtweite meiner Eltern Haus. Und außerdem ist das Bergmännische das ideale Baumbehangsthema.

Der erste Schuss sah fertig gelasert so aus:Perspektivisch ist noch was nachzuholen und ein paar durchgelaserte Linien reichen auch als Gravur. Mehr Motive mussten noch dazu, also kam das Haus selbst, das Wappen von Cunnersdorf und der Cunnersdorfer Bahnhof dazu. Der Rest der Sippe kann dann auch beglückt werden: Jojo-Opa als Beatles-Fan kriegt das Yellow Submarine und die Vier auf Abby Road und Help. Henning hat für seine andere Familienseite den Gusseisernen Turm von Löbau und das Schminke-Haus.Kann sich sehen lassen, finde ich.

(swg)

Ich kenne Ihn länger als Maria und er hat mich nie im Stich gelassen: mein kleiner eeePC. Er funktionierte bis jetzt problemlos, nun leider ist er verstummt: kein Sound kommt mehr aus seinen Lautsprecherchen, der Rest läuft immer noch, selbst der Akku ist topfit und hält 5 Stunden durch. Was soll man da machen? Nun gut, es ist nur ein Ding, schade. Zehn Jahre ist er alt, fast schon ein Fossil in Technikjahren gezählt. Auch wenn er seine Aufgaben immer noch erledigen kann, man könnte ihn doch mal ersetzen.

Kann! man! nicht!
„Der Markt“ ist nicht in der Lage, adäquaten Ersatz zur Verfügung zu stellen! Ich wäre ja gerne mit der Zeit gegangen. Tablet-artig wäre schön gewesen, Ubuntu hat auch eine passende Oberfläche bereit. Eine Tastatur hätte ich gern per Bluetooth drangehängt, wenn ich tatsächlich wirklich ernsthaft schreiben oder programmieren möchte, sonst ist die Ballast. Wifi, USB-Host-Port, lange Akkulaufzeit – alles erfüllbar. Aber! UMTS- oder LTE-Modem! Das ist die Fußangel meiner Wünsche. Stick draußen dran? Kommt ja gar nicht in Frage!. Niemand hat es – es sei denn ich kauf mir ein M$ Surface oder lege tausende Taler für etwas von Sony hin, dass dann aber rundherum an einer Glaskante endet, die mir einfach nicht robust genug für meinen Umgang erscheint (Sony Vaio Duo, falls jemand gefragt hat). Ich hatte groß Hoffnung in UbuntuTab gesetzt, wurde aber auch hier enttäuscht, als es endlich präsentiert wurde: kein Mobilfunk drin.

Zeitreise
In meiner Verzweiflung bin ich in die Vergangenheit gereist. Die Zeitmaschine heißt ebay-kleinanzeigen. Jetzt steht hier wieder ein eeePC 901 go, diesmal in schwarz. Dafür hat der Vorbesitzer den RAM schon auf 2 GB aufgerüstet und die SSD gegen eine 30 GB-Version getauscht. Bluetooth ist an Board, das fehlte beim weißen, den ich damals als Schnäppchen für 270,-€ aus dem Internet bekam. Heute waren’s für den schwarzen noch 70,-€

Das Windows 7, das sich wirklich passabel auf der alten Hardware anfühlt – sogar Aero ist an – musste weichen. Debian kommt aber nicht wieder drauf, der Testing-Zweig ist mir zu veraltet und oft frickelig. Derzeit birgt jedes Update eine neue Überraschung, was ich diesmal wieder gerade biegen darf. Manchmal bootet die Kiste dann auch nicht, was zu echten Klimmzügen führt. Ubuntu sollte es diesmal sein: Ubuntu-Mate? Lubuntu, Xubuntu?

Mit Mate hab ich schonmal geliebäugelt und diesmal die Chance genutzt. Leider muss ich feststellen, dass der Komfort sehr zu wünschen übrig lässt: Wenn ich den Desktop nach meinen wünschen konfigurieren will, fehlen tausend Dialoge. Gefühlt ist Mate auf dem Stand von XFCE von vor 6-7 Jahren. Damals hab ich mir die Zeit genommen, weil ich mit XFCE einen schlanken Desktop kriegen konnte (150 MB RAM nach dem Booten und kaum Systemlast). Heute will ich nicht mehr frickeln und bekomme mit XFCE immer noch den schlanken Desktop, kann mir den Desktop aber zusammenklicken, ohne in die config-Hölle tauchen zu müssen. Dazu kommt, das Mate im Leerlauf schon ~8 % CPU frisst. So dicke ist der Akku vom eeePC nun auch nicht. Ich hab dazu wenig Ambitionen, die Ursache zu finden – so viel Zeit hab ich nicht übrig. Zum Vergleich: Mit XFCE dümpelt er zwischen 2 und 3 %. Drei Abende später steht fest: Ubuntu-Mate muss wieder weichen, es wird Xubuntu. XFCE mag ich, kenn‘ ich und Ubuntu hat die Software aktuell, die ich brauch (FreeCad zum Beispiel). Damit ist dann auch gleich der Hauptrechner fällig. Adieu Debian.

(swg)

oder Mehr Biss für 90¢!

Jannika hat die dumme Angewohnheit, bei ihrem Kinderwagen in den Bügel zu beißen. Der ist nicht sonderlich gut gepolstert und sie beißt durch den Bezug direkt auf den Metallbügel.Nicht gut für Ihre Zähnchen. Aber es gibt ja die gute schlichte Rohrisolation 15/9 aus dem BaumarktVier kleine Schnitte auf jeder Seite und schon schmiegt sie sich um die Ecke.Polster drüber: fertig!

Nachtrag:
Seit der Aufpolsterung mag Jannika nicht mehr auf dem Polster herumkauen. Praktisch…

(swg)