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Jannikind schmiert sich ihre Schnitten abends jetzt selbst.Etwas Hilfe braucht sie noch. Und wenn sie die Schnitten dann auch essen würde…

Ihre U8 hat Jannika auch hinter sich – die Arzthelferin gab sich überrascht, weil Jannika die Tests teils erledigt hatte, bevor die Aufgabe zu Ende gestellt war. Maria hat es diesmal nicht verpasst, die Impfung anzukündigen: Es macht pieks und es tut auch weh. Ärztin kommt, Spritze rein, Spritze raus, Janni zeigt auf ihre Schulter und kommentiert: „Aua macht!“, mehr sagt sie nicht dazu. Danach ist sie aber so platt, dass aus dem Mittagessen in der Mensa beinahe nichts wird.

Alina bringt gerade viel böse Worte aus dem Kindergarten mit, Sie flucht wie ein Bierkutscher und manchmal findet sie ihre kleine Schwester „scheiß-doof!!1!“. Wird Zeit für ein paar deutliche Worte in der Kita. Allerdings herrscht da gerade wieder akuter Personalmangel. Die Erzieher sehen auch so aus… Janni ist daran aber nicht unschuldig. Wenn ihr was nicht passt, pisakt sie Alina so lange, bis die „scheißdoof!“ schreit. Schwestern.

(swg)

Alina hatte zum Geburtstag von einem Kindergartenfreund einen Gutschein bekommen, für die Centrums-Gallerie. Diesen Samstag haben wir uns endlich mal Zeit genommen, den Gutschein einzulösen. Spielzeug gibt es da in einer ziemlich großen Abteilung von Müllers.

Natürlich waren wir schon ein paar mal mit Alina im Spielzeugladen. Neu ist diesmal, dass sie explizit etwas kaufen geht – von ihrem Geld. Womit haben wir eigentlich gerechnet? Mehr oder weniger dachten wir an die üblichen Entscheidungsschwierigkeiten. So viel Spielzeug und alles kann man kaufen… Jedes Klischee war möglich.

Nichts dergleichen ist eingetreten. Alina schlich eine Weile fast systematisch durch die Gänge. Bei Brio blieb sie dann stehen, griff ins Regal und zog das Containerschiff mit Kran heraus: „Das hier!“. „Ok, leg’s in Deinen Puppenwagen und wir gucken noch bis ans Ende.“ Haben wir dann auch, aber geändert hat sich ihre Entscheidung nicht. Lediglich beim Kleinkinder-Spielzeug blieb sie nochmal stehen – alles was blinkt und Geräusche macht, fasziniert Kinder (und nicht nur die…). Etwas Geld war noch übrig, also haben wir sie noch zu den Gummitieren gelotst: ein Hase ist es dann noch geworden.

Erstens kommt es anders und Zweitens als man denkt…

(swg)

Ich mag ja meinen Konsum, und ich geh da nicht nur hin, weil er vor der Tür ist. Vor allem ist er nicht groß – ich will einkaufen, nicht wandern! Und es ist ruhig – nicht mal an der Kasse ist Hektik. Imemr ist genug zeit, dass man alles schon direkt in seinen Beutel packt. Außerdem wird höchstens einmal im Jahrzehnt umgeräumt. Es steht immer alles da, wo man es sucht. Aber jetzt hat sich mal wieder was geändert. Nur hat sich mein Konsum schlechtes Wetter für seine „Eröffnung“ also sogenannter junior-Konsum ausgesucht.Der arme Mensch auf der Bühne ist Alleinunterhalter.

junior-Konsum steht für ein Ausbildungskonzept: Alle Azubis übernehmen zeitig Verantwortung, vom Regale einräumen über Kundenberatung bis hin zur Marktleitung. Hands on, quasi. Fetzt.

(swg)

Eine Woche familienfrei. „Was damit anfangen?“ ist keine Frage, die sich stellt. Von Wohnung bis Keller gab es genug zu tun. Versaut hab ich mir das Ganze eigentlich mit Arbeit. Jeden Tag ein bisschen länger gemacht, damit auch mal wieder plus aufs Stundenkonto wandert. Schön war das nicht, es hat nur geschlaucht. Samstag war ich dann einfach nur den ganzen Tag todmüde. Immerhin haben die Kinder jetzt Bücherboards an ihren Betten. Damit liegen die Gute-Nacht-Geschichten jetzt nicht mehr in und vor den Betten herum. Ganz wunderbar haben sich die Bilderleisten Moslanda von IKEA geeignet. Und der Halter für den Fahrradkindersitz ist an die Fahrradkellerwand geschraubt.

Da ich Donnerstag nicht zum Nachhause-Fahren-mit-Fahrrad kam, hab ich das Freitag nachgeholt. Das ist ein wenig Glücksspiel, weil ein Stau bei Wilsdruff dazu führt, das alle versuchen über die Eine neue Strecke hab ich mir auch ausgeguckt. In Wilsdruff fahre ich nicht über den Markt, sondern biege rechts nach Grumbach ab. Ab Grumbach kann man dann der alten Kesselsdorfer Straße folgen – die ist zur Hälfte weggefräßt, die andere ist ein reiner und breiter Fahrradweg.Große Karte

Gegen fünf hat es dann aufgehört zu regnen. Läuft. Genau bis Pesterwitz. Beim Abbiegen reicht der Grip nicht mehr und ich überquere die Kreuzung sehr flach. Ich bin heil froh, lange Klamotten anzuhaben. Eine geprellte Hüfte und ein Ziehen in der Schulter. Kaputtgegangen ist nichts weiter, auch am Fahrrad nicht.

Nachtrag: Ist doch bissel was kaputt gegangen, nämlich der Lowrider. Mir hat es das Gewinde aus der Gabel gezogen. Da brauch ich erst mal’n Helicoil :(

(swg)