Archives for the month of: November, 2018

Das hab ich jetzt endgültig satt.Es ist einfach nicht genug Platz für den ganzen Mützen- und Handschuhkram. Mir gefällt auch nicht, dass da der Drucker und mein Server draußen steht. Dreckt alles bloß ein.

Neuer Schrank also. Ein bissel was will ich bei sowas ja immer lernen. Das Design meiner Stubenmöbel gefällt mir, das soll so auch im Flur sein.Man beachte die schönen “runden Ecken”. Allerdings werd’ ich hier nicht Eiche, sondern schlicht Fichte nehmen. Das hat zwei Gründe: Eiche ist mir wirklich zu hart, um es mit manuellen Werkzeugen zu bearbeiten. Und es ist einfach auch teures Holz, das man nicht um die Ecke kaufen kann. Für den ersten Versuch dieser Art, soll’s nicht weh tun, wenn ich etwas versemmel. Geplant hab ich das Ding in meinem neuen zu Hause betriebenen Dokuwiki, hier der Export daraus als PDF.

Gemacht hab ich Rundungen schon für ein Regalbrett in der Stube.In Eiche hell müsste ich’s mal beizen, naja wenn mal Zeit ist… Für die Außenseite hatte ich mir von Torsten den Elektrohobel geborgt. Mangels adäquater Absaugung hab ich die gesamte Werkstatt mit Spänen gefüllt. Bis in den hintersten Winkel. Den Innenradius hab ich, so weit es ging, mit der Oberfräse gehöhlt, dann hab ich zum Bandschleifer gegriffen, der ist vorne rund. Es sieht leidlich ok aus, es steckt aber Verbesserungspotential drin. Über größere Längen klappt das eh nicht.

Für den neuen Schrank fang’ ich auch mit den Rundungen an. Also brauch ich ordentliches Werkzeug – solche Projekte mag ich :) Der Elektrohobel ist einer von Skil geworden. Stechbeitel gab’s einzeln im Hornbach, zwei flache (breit und schmal) und ein runder mit R16.

Vierkant ~5×5 cm gehobelt findet sich auch im Hornbach – aber ich muss ziemlich weit durch die Hobelware kriechen – vieles ist einfach nur sehr krumm. Los gehts.Sieht doch ganz annehmbar aus. Davon mach ich heute zwei á 50 cm, für die Kanten des Schranks unten links und rechts. Die Front oben benötigt in meiner Konstruktion noch ein 130 cm langes Stück. Dafür hol ich mir besser noch einen Stechbeitel mit größerem Radius.

(swg)

Bezahlte Fortbildung und ich darf mir die Beförderung aussuchen? Großartig! Ich nehm die Bahn, Fahrrad muss mit für die Mobilität am Ziel. Kein Problem. IC Dresden-Hannover und zurück mit Fahrrad, Platzreservierung und Flex-Option auf Bahncard 25 für 134,- €? Da gibt’s nix zu meckern. Mit dem Auto wären das auf Kilometerkosten gerechnet 200,- € mit dem Nachteil selber fahren zu müssen – wer will denn sowas? In der Zeit habe ich drei-vier Beiträge ins Blog getippt und eine entspannte Reise gehabt.

Wie ein “Fahrrad-Abteil” im IC aussieht, wusste ich auch nicht.Meine einzige Mäkelei, die ich anbringen könnte: Internet ist auf einer Bahnreise löchriger, als alte Socken. Am ehesten ist man mit UMTS in Bahnhöfen versorgt, bzw. bei der Durchfahrt durch Städte und größere Nester. Auf offener Strecke: Flaute. Ich erinnere mich in Schweden mitten im Wald gewesen zu sein, weit und breit kein Haus zu sehen: Internet gab’s. Aber ich bin mir sicher, irgendwann schafft auch Deutschland als technologisches Schwellenland den Anschluss an die westliche Welt…

(swg)

Als wir letztes Mal im Reisezentrum der Bahn waren, sollte für mich zu Marias Bahncard 50 eine Partner-Karte gebucht werden. Das klappte recht problemlos, auch wenn sich das ganze am Schalter einfach endlos hin zog. Kurz darauf kamen Emails, es gebe ein Problem und meine Bahncard 25 sei storniert. Wir sollten im Service anrufen. Dort klärte man uns auf, dass ich nur eine Bahncard 50 als Partnerkarte dazu bekommen könnte. Lohnt sich für mich nicht. Dann leg’ ich für die 25er lieber 20,-€ drauf und buch die so. Für die Umstände bekam Maria immerhin 100 Punkte gutgeschrieben. Nett, das enspricht einer Freifahrt in Deutschland.

Gestern dann der Versuch, meine Bahncard zu bekommen und für Maria noch eine Monatskarte. Als erstes verschwand die freundliche Servicekraft zwecks Rückfragen nach hinten, dann war die Aktion Doppeldeal im System nicht auffindbar (und blieb es – kein Wunder bei dem unübersichtlichen Texthaufen von Interface). Dazu noch eine Namensverkrüppelung auf der ausgestellten Monatskarte – eine dreiviertel Stunde war dann weg.
Es blieben alle immer freundlich und bemüht – das ist aber irgendwie kein Satz, den man in der Bewertung von Service lesen will. Unter Zeitdruck wäre das alles wesentlich unangenehmer gewesen.

(swg)