Archives for the year of: 2018

Zutaten
1,5 kg Gulasch halb und halb
100 g Bauernspeck
1 Schwarzbier
Suppengrün
1 Gemüsezwiebel, 2 Schalotten
1-3 EL Mehl
Estragon, Oregano, Kurkuma,
Koreander, Kümmel,
Kreuzkümmel, Kerbel,
Muskat, Chilli
Schwarzer Pfeffer, Salz
Im Blog habe ich zwar schon ein Gulasch-Rezept, nichtsdestotrotz soll hier meine andere Variante folgen – die ist gerade auch meine liebste.

Erst das gewürfelte Schwein und anschließend das gewürfelte Rind portionsweise mit ein paar Würfelchen Bauernspeck scharf anbraten.In Portionen damit, sollte das Fleisch überdurchschnittlich Wasser lassen, es nicht im eigenen Sud kocht. Ich benutze einen normalen Edelstahltopf ohne Beschichtung: unten drin wird es ordentlich dunkelbraun. Das stört nicht, im Gegenteil: das soll so!

Während das Fleisch im Topf zischt hat man genug Zeit, das Suppengrün, die Gemüsezwiebel und die zwei Schalotten zu würfeln.Wenn das Fleisch angebraten und beiseite gestellt ist, schmort man anschließend gleich das Gemüse in dem Topf. Aber nur ganz kurz, dann kommt schon das Schwarzbier und ca. 1 L Wasser dazu. Jetzt kann man schon ins Gewürzregal greifen.Bei mir findet Estragon, Oregano, Kurkuma, Koreander, Kümmel, Kreuzkümmel, Kerbel, ein Hauch Muskat und Salz den Weg in den Topf.

Wenn die Schwarzbier-Gemüsebrühe eine halbe bis dreiviertel Stunde vor sich hin gekocht hat, kann sie vom Herd. Ich presse das Gemüse noch mit meinem kleinen Eiertopf durch den Durchschlag – soll ja nichts verschwendet werden.

Jetzt kommt der Schritt den man tun oder lassen kann: In meinen Topf kommt etwas vom angebratenen Fleisch und ein bis drei Esslöffel Weizenmehl. Ganz so, wie sähmig man seinen Gulasch mag. Das Mehl ist nicht von Nöten, es geht auch ohne. Das Mehl bräunt leicht mit an (nicht verbrennen lassen!), dann kommt das restliche Fleisch und die Schwarzbier-Gemüsebrühe dazu.

Da der Gulasch locker schwimmen soll, muss wieder etwas Wasser dazu.Jetzt darf man nochmal nachwürzen, vor allem Schwarzer Pfeffer und Salz müssen in den Topf – nicht zu vergessen die klein gehackte Petersilie. Und vielleicht etwas Chilli – aber man sollte es nicht übertreiben. Abschmecken hat eh noch keinen Sinn: Die angebrannten Reste im Topf haben sich mit der Gemüsebrühe zwar gelöst, man schmeckt sie aber sehr deutlich. Während der nächsten Stunde, in der der Gulasch vor sich hin köchelt, verfliegt das. So, wie ich immer mal wieder neugierig meinen Probierlöffel in den Topf halte, würze ich ganz nach Gusto nach.

Nach einer Stunde könnte das Rind schon weich sein, es kann aber auch knapp 2 Stunden dauern. Da hilft nur immer mal nachgucken zu gehen. Meist koche ich abends für den nächsten Tag, sodass der Gulasch schön auf dem Balkon ziehen kann. Bisher ist er immer schnell alle gewesen – egal ob zu Hause oder bei Feiern. Zum Einfrieren komme ich fast nie. :)

(swg)

Ich habe mich gerade mit meinem MdEP in Verbindung gesetzt und ihn dazu aufgefordert, ein modernes Urheberrecht zu schaffen! #fixcopyright! Kontaktiert Eure EU-Abgeordneten unter fixcopyright.wikimedia.org
(swg)

Kürbissuppe hab ich nun schon so oft versucht “besonders”, “raffiniert” oder einfach nur “besser” zu machen: Das geht einfach nur schief!!1!

Deswegen die Notiz vor allem an mich selbst:

In Kürbissuppe gehört nur Kürbis!

Keine Zucchini, keine Zwiebel, keine Kartoffel und auch keine Möhre! Das Problem von Hokkaido-Kürbis ist, dass sein knapp bemessenes Eigenaroma einfach von allem sehr schnell übertüncht wird. Kokosmilch geht vielleicht… nee, lasst das.

Man muss den Kürbis nicht mal schälen – entkernen und zerstückeln reicht. Alles in einen Topf, mit Instant-Gemüsebrühe (jaja, da ist das verpönte Gemüse drin) aufgießen, bis die Kürbisstücke gerade bedeckt sind. Ein ganz kleines bisschen Ingwer, Kerbel, Muskatnuss, Pfeffer und (wenn in der Instant-Gemüsebrühe nicht genug drin war) auch Salz. Pikante Naturen dürfen noch Chili dazu tun. Nach einer Stunde köcheln sollte der Kürbis weich sein. Es ist Zeit fürs Gemetzel – schön lange und ordentlich fein durchpürieren.

Oft koche ich vor, sodass über Nacht die Suppe in der Kühle “nachzieht”: Sie dickt etwas ein. Je nach Kürbis so sehr, dass am nächsten Tag noch etwas Gemüsebrühe dazu muss.Nur so funktioniert Kürbissuppe mit dem Hokkaido. Mehr darf nicht! Mahlzeit.

(swg)

Die Nacht war eher lau als frisch, aber ich hatte die Heizung etwas sparsam eingestellt, sodass am Morgen 18°C im Womo herrschen. Sonne und Heizung treiben die Temperatur schnell auf 23°C – auch wenn Alina in ihrem Schlafsack am Frühstückstisch anderes glauben macht.Halb acht klingt nach keiner schlechten Zeit. Bis wir unseren Krempel aber zusammengesucht haben (und Janni nochmal die Klamotten gewechselt hat…) ist es um zehn – halb elf haben wir es auf die tropische Insel geschafft.

Wir spulen Lagunebaden und Südseeschwimmen ab und fletzen uns zur Mittagszeit auf die Dachterrasse des Palm Beach mit wunderbarem Panoramablick über die Südsee.Wir vertilgen ein paar Schnittchen aus der Brotdose. Es dauert etwas, bis ich Jannika ins Träumeland geschickt habe.Mit Alina gehe ich die Kekse aus dem Spind befreien und dann eine Runde durch den Regenwald spazieren. Hier gibt’s Flamingos …… und Bananen!Wir finden ein Modell der Halle.Da rechts steht die Freiheitsstatue zum Vergleich drin.

Wir verdödeln den Rest des Tages im Wasser, gehen noch ein schönes Eis Frozen Yoghurt essen, dann wird es Zeit fürs Abendbrot.

Wir schauen uns bei den Restaurants um. Viele Bewertungen im Netz hatten sich über die Preise fürs Essen beschwert. Es stimmt, das die Preise im Tropical Garden und Palm Beach eher gehoben sind. Aber man hat ja die Wahl und kann auch den Mondial Food Court oder das Sawadee besuchen – beides sind Selbstbedienungsrestaurants. Im Mondial Food Court bekommt man die breite Palette fritierbaren Fleisches, Fritten, Nudeln und Pizza – auch als Kinderportionen. Asiatisch geht es im Sawadee zu: thailändisch aber nicht scharf, vegetarisch wenn man will.Mit 2,20 € pro 100 g hab ich nicht mal 10,- € zum satt werden gebraucht – Jannika hat mit unter sechs Jahren nicht mal bezahlen müssen. Das finde ich schon ein recht familienfreundliches Angebot.

Eine übergroße Spielwiese für die Kinder gibt es in Form des Tropino – ein Indoor-Spielplatz in Übergröße. Wenn die Kinder genug vom Wasser haben, sind sie hier gut aufgehoben. Mit Bildern habe ich hier “gegeizt” – bitte mal rüber zu Sandra oder Patricia schauen.

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Was wir in den nächsten beiden Tagen noch probiert haben, ist der Rutschenturm.Während die Kinder sich am Sonntagnachmittag auf dem Spielplatz beschäftigen, probieren Maria und ich nacheinander den Rutschenturm aus. Maria kommt zurück und hat die rote Reifenrutsche – “lahm” – und die gelbe – geht was – probiert. Die blaue Turborutsche darf ich zuerst probieren. Mit etwas Übung geht das sicher eleganter als meine Abfahrt: Unten angekommen sind Neben- und Stirnhöhle gut durchgespült, das lief ungünstig. Aber die gelbe Rutsche können wir definitiv mit den Kindern rutschen, die Geschwindigkeit lässt sich gut kontrollieren. Janni ist sofort dafür. Alina will eher nicht. Sie guckt sich dann auch erstmal die Rutschpartie von Maria und Janni an. Als beide grinsend unten rausklettern will sie auch sofort…

Und natürlich waren wir noch im Außenbereich “Amazonien”. Wildwasserrutsche und ein Riesenströmungskanal. Ich weiß nicht, wieviele Runden wir uns da herumspülen lassen haben. Schön war’s.

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Montag habe ich so auf 14:00 gepeilt, den Badespaß langsam ausklingen zu lassen. Pünktlich bekommen die Kinder hunger – Alina verdrückt eineinhalb Schnitzel! Ich halte mich ans Sawadee. Duschen und umziehen zieht sich etwas hin. Ach und hinziehen: Der Bereich mit den Spinden ist endlos lang, muss ich mal zeigen:Das geht vom Eingang weit um den Westbogen des Hallentores hinter der Sauna lang!

Inzwischen ist wieder Platz für ein Eis bei uns. Verbunden mit einem Regenwaldspaziergang wird das unser Abschied vom Tropical Islands.Ein letzter Blick:Es ist um 5, in zwei Stunden sind wir wieder zu Hause.

(swg)