Archives for the month of: April, 2016

Sorry, zu privat für die Öffentlichkeit. Vielleicht klappt’s nach dem Login?

Das soll es heute sein! Wetter hat man uns nicht allzu viel versprochen, aber für eine Runde im Zoo soll es uns genügen. Vom Rosenhof aus fährt die Straßenbahhn in die Innenstadt, erst die 2, dann die Linie 3. Mehr Straßenbahn gibt es hier auch nicht.

Alina freut sich tierisch, das wir „mit der Alten!!“ fahren. Nee, moderner als die Tatra Knicklenker wird es hier nicht. Aber schön, wenn Freude so einfach zu erreichen ist.

Die Eintrittspreise des Tierparks sind moderat, zusammen zahlen wir ~14,- €. Alinas Laufrad darf auch mit rein, wir ernten ob der Frage eher einen etwas irritierten Blick und erklären, dass das in Dresden z.B. gar nicht ginge.

Was sofort auffällt: Tierpark kann man hier wörtlich nehmen. Gehege sind groß und naturnah gestaltet. Gleich am Eingang kann man sich das bei den Rhesusaffen ansehen.

Einiges Viehzeug darf hier auch frei rumlaufen. Pfaue, Hühner und Truthähne. Wahrscheinlich noch mehr.Kinderfreundlich ist es hier an jeder Ecke.Und Viecher streicheln gehört natürlich dazu. Erstmal Kühe:
Unten vor der Raufe liegt frisches Gras, das man den Kühen füttern kann.Alina findet die langen Zungen sehr lustig. Mehr zu streicheln gibt es im Stall: Meerschweinchen.Eines traut sich aus dem privaten Bereich heraus.Draußen gibt es natürlich noch den obligatorischen Streichelzoo mit Ziegen in allen Größen. Alina fühlt sich direkt wohl…Esel!Das passt ja wie die Faust aufs Auge, Alina-Sturkopf will vorm Essen unbedingt noch auf den Spielplatz – na soll sie erst mal, so schnell sind sie im Imbiss nicht.

Guck, der Pfau stolziert… wie ein Pfau eben.Während des Essens streichen uns Hahn und Hühner um die Beine.Alles, was runterfällt, gehört Ihnen – und Jannika ist eine gute Quelle. Aber mit Reiswaffeln können sie nichts anfangen, die bleiben liegen.

Nochmal Spielplatz, Alina fährt uns mit dem Traktor rum.Auch Mama muss mal fahren.Jannika sucht sich ihre Beschäftigung schon selbst.Es bedarf deutlicher Überzeugungskraft, bis Alina sich vom Karussell lösen kann. Immerhin, das Stachelschwein zieht.Dem Tierchen kann man hier erstaunlich nahe kommen.
Für uns öffnet sich das Tor nach Nepal.Die Ziegen sind hier wieder frei. Alina ist auch ein kleines bisschen mutig.Ein Kamel bestaunt uns.Ziegen haben ihre eigenen WegeYaks gibt es hier auch.
Was für eine Sau! Der Görlitzer Tierpark kümmert sich auch um die Erhaltung vom aussterben bedrohter Haustierrassen. Naja Tibet-Schweine gibt’s nicht mehr wirklich – das hier ist eine Kreuzung aus europäischem Wildschwein und chinesischem Maskenschwein. Das hab ich natürlich auch nur von der Webseite des Zoos geklaut.
Guck da unten ist der Schweinestall. Was Maria hier zu erklären versucht ist, dass das hier eine nepalesische Toilette ist.So richtig glaubt sie es wohl nicht.Steinböcke kann man angucken.Im selben Gehege finden sich auch Murmeltiere.Nebenan wohnen die Gänsegeier. Was man hier nicht sieht: da guckte auch immer mal ein Murmeltier.Und dann schaut man nochmal zurück zum Steinbock-Gehege und entdeckt die Murmeltiere auch draußen!Auf der Wiese gegenüber stecken Stangen neben seltsamen Löchern im Boden. Schnell wird klar, hier kann man die Murmeltiere auch sehen. Einsperren zwecklos. Vor der Kamera haben sie sich dann auch versteckt.

Gibt aber noch mehr putzige Bewohner im Zoo: Meister Waschbär.Und seine Kumpel Otter.Niiiiiieeedlich!!1!Geschickt klettern können die, nicht schlecht!Wie gut, kann man hier in unserem Suchbild sehen: findet den Waschbären!

Zum Schluss können wir noch die Roten Pandas während der Fütterung bewundern.Ok, einen, der andere bleibt lieber in seinem Baum.

Was für ein Rundgang. Das Wetter wird langsam ungemütlicher, Alina freut sich aufs „alte-Straßenbahn-Fahren“ und wir auf unser geheiztes Womo.

Der Görlitzer Tierpark ist ein tolles Erlebnis. Konzeptionell völlig anders als Dresden, nicht zuletzt auch einfallsreicher in Sachen Kindern. Es gibt einfach mehr, als nur Tiere gucken (und das Laufrad darf auch mit).

(swg)

Ein Womo hat man ja nicht, damit es vor der Haustür in der Sonne dörrt. Bevor wir aber zu größeren Touren aufbrechen können, müssen wir erst einmal herausfinden, was alles noch fehlt. Zu weit vom heimischen Hafen wollen wir aber lieber nicht sein, wenn wir das rausfinden.

Wir haben uns für einen Wochenendtripp nach Görlitz entschieden. Hier gibt es einen Zoo, einen Feldbahnverein und nicht zuletzt eine sehenswerte Innenstadt. Sollte das Wetter allzugroße Kapriolen schlagen, ist der Tag auch mit dem Indoor-Spielplatz gerettet: Gleich hier am Rosenhof, wo wir stehen.

Theoretisch wollte Maria heute ganz in Ruhe packen und das Wohnmobil reisefertig ausrüsten. Praktisch will Alina heute morgen nicht aufstehen und dann auch nicht in die Kita. Eigentlich benimmt sie sich den ganzen Tag, man könnte sogar sagen, sie ist sehr geduldig. Trotzdem ist der Plan torpediert. Kopfschmerzen und eine quengelige Jannika tun ihr übriges. Jannikas Mittagsbrei fliegt in die Papiertüte… Spaß muss sein. Zu spät wollte ich von Arbeit auch nicht los, halb drei schaff ich es. Vorher zerschmeiße ich eines Kollegen Tasse, beim Programmieren klappt auch nix… Kack-Freitag! Hoffentlich haben wir an alles gedacht – ist gar nicht so einfach, denn langsam wird Alina ungeduldig, der Tag war einfach etwas zu langweilig.

Die Fahrt ist unspektakulär, beide Kinder schlafen. Kaum angekommen gibt es Geheule von beiden – ich glaub, der Tag war einfach nicht gut. Immerhin klappt alles andere – vom Stellplatz bis zum Abend(b)rot – problemlos.

Jetzt stehen wir endlich auf dem Rosenhof in Görlitz. Die Kinder schlafen, die Gasheizung rauscht und das Internet… hmmm… ist nett (oder so). Morgen gibt’s Zoo und Innenstadt. Die Straßenbahn wird uns hinbringen, haben wir schon in Erfahrung gebracht.

(swg)

Gestern hab ich extra von Henning Mareks Anfänger-Fahrrad abgeholt. Es gab hier eine riesige Auswahl von Kinderrädern: Von Nachbarn; ein gefundenes, von dem niemand mehr weiß, wie das in unseren Fahrradkeller kam; und ich war mit Alina mehrmals im Fahrrad-XXL. Gemeinsam hatten alle eines: Keines war fahrbar für ein kleines Kind, das erst Fahrrad fahren lernen soll. Entweder sind die Dinger unglaublich schwer oder haben eine Geometrie, die einen Affen auf’m Schleifstein bequem aussehen lässt… Mareks erstes Fahrrad lässt Kinder aufrecht und mit genügend Abstand zu den Pedalen sitzen, mit den Füßen kommt Alina trotzdem knapp bis zum Boden.

Alinas Tag war heute etwas anstrengend, sie war mit Maria unterwegs: Delfi, Mittag in der Mensa und Stadtbibliothek. Zu Hause angekommen, probieren wir es trotzdem noch und holen Mareks erstes Fahrrad raus. Allein das es Mareks Fahrrad ist, trägt sicher etwas zur Motivation bei: Alina setzt sich drauf, fürs Losfahren halte ich sie am Sattel fest und dann … naja seht’s Euch an.Drei Schritte, dann lass ich los. Alina fährt alleine. Und auch als ich demonstrativ nebenher laufe grinst sie nur und tritt kräftig weiter.Selbst am Berg braucht Alina kaum Hilfe – mit etwas Motivation fährt sie den sogar alleine hoch.Die Runde ums Haus fahren wir dann doch nicht. Alina hat mit schmalen Wegen Schwierigkeiten. Aber bis zum Hauseingang strampelt sie zurück. Bremsen muss sie noch lernen – bis jetzt macht sie das mit den Hacken, wie beim Laufrad – dann kann sie auch in die Kita fahren.

(swg)