Archives for the month of: Juni, 2010

Was man nicht alles beim Aufräumen findet… Das folgende stand gekritzelt auf einem Notizzettel der mir aus einem Buch entgegenfiel:

Die Kuh

Auf der saftig grünen Wiese
weidet ausgerechnet diese
eine Kuh, eine Kuh.

Ach ihr Herz ist voller Sehnen
und im Auge schimmern Tränen
ab und zu, ab und zu.

Was ihr schmeckt, wiederkaut’se
mit der Schnauze, dann verdaut’se
und macht muh, und macht muh.

Träumend und das Maul bewegend
schaut sie dämlich in die Gegend
grad wie Du, grad wie Du.

Googeln ergab gerade: Es ist ein echter Heinz Erhardt.
(swg)

Drucken die Nazis ihr schlimmes Blä(h)ttchen eigentlich immer noch in Polen? Na egal, ihr seit zehn Jahren in Riesa ansässiges Druckzentrum liegt jetzt jedenfalls nicht mehr auf der Mannheimer Straße, sondern auf der Geschwister-Scholl-Straße :) Kein Umzug – die Frau Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer hat die Straße umbenannt. *g* (swg)

Gammeltag! Er kümmert sich wieder um den Gammel am Auto, sie gammelt lesend. Ok, das wurde nix, sie half mit. Bissel hatte uns außerdem die Räumwut gepackt, sodass wir erst gegen halb vier Vaters Garage okupieren.

Heute also: Stoßdämpfer und Stützlager hinten wechseln. Keine große Sache. Aber schon erstaunlich, wie man insgesamt gut drei Stunden allein damit verbringen kann, die Kofferraum-Einbauten rauszureißen…
Kofferraumeinbuen rausgebaut
…und wieder reinzufrickeln -.- BMW hat hier echt ’nen Preis verdient: Ein einfacher kleiner Deckel in der Radhausverkleidung und man könnte schnell an die Schrauben der Stützlager gelangen.
Stützlager rechts hinten touring
Nööööö, lieber soll man alle Verkleidungen aus dem Kofferraum rupfen. Na gut. Wenigstens die Dämpfer gingen ohne große Probleme raus und wieder rein. Aufs neue Stützlager hab ich auch gleich noch die Versteifungsplatten vom Z3 geschraubt. Hoffentlich hält das jetzt ’ne Weile.
Stützlager rechts hinten E36 touring mit Z3 Versteifungsplatte
Die verfluchte Handbremse musste ich auch nochmal nachstellen – irgendwas hatte sich da gesetzt und sie hielt schon wieder nicht mehr… (swg)

Nu is gut für heute. Man muss mit dem Um- und Aufräumen ja nicht übertreiben, sieht’s halt noch bissel aus, wie bei Hempels… Gestern war eh Lange Nacht der Wissenschaft und unsere dafür umso kürzer. Nachdem wir nochmal kurz Marias Bude tangiert haben, entschieden wir uns, es sei wieder Zeit, auswärts essen zu gehen. Gutscheinbuch rausgekramt. Aha: Unsere kleine offene Ausfahrt führt uns durch den Zschonergrund über Podemus. Dann sollte man unbedingt mal anhalten und das riesige Panorama genießen. Der Himmel präsentierte sich blau und ermöglichte recht gute Fernsicht.
Blick über Dresden, von Mobschatz aus
Der Hunger trieb uns weiter durch Merbitz hinunter in den

Gasthof Mobschatz

Der kleine Ort hat sich gut rausgeputzt, die Straße neu, alle Häuser leuchten bunt – auch das Gasthaus. Drinnen mangelts vielen Dorfgasthöfen ja oft an einem Händchen für Inneneinrichtung. Nicht so hier: Das DDR-Kantinen-Flair wurde erfolgreich rausgeworfen und mit gemütlichen Sitzbänken, Raumteilern und Deko zum Wohlfühlen gemacht.
Im Gasthof Mobschatz
Im hinteren Raum läuft gerade eine private Geburtstagsfete, weswegen man uns vor der Bestellung mitteilt, dass wir evtl. etwas warten müssten. Wir haben’s nicht eilig. Die Preise für sämtliche Essen liegen unter 9,- €. In der Karte steht etwas mehr, als das übliche Dorfgasthof-Menü. Er hätte fast die Sülze genommen, aber das geht ja nicht dauernd! Sie bekommt das Rumpsteak in Cognac-Pfeffersauce, er das Kassler mit Honigkruste. Beides ist gut gelungen und in ordentlichen Portionen.
Kassler mit HonigkrusteRumpsteak
Und: Herrlich gelegen lädt der Mobschatzer Gasthof auch als Zwischenstopp auf einer Wanderung über die südlichen Hänge des Elbtals ein. Draußen sitzend kann man sein Radler in der Sonne genießen, bevor man ganz ins Tal wandert. (swg, Maria)