Archives for the month of: Februar, 2007

Hagen Rether war in der Stadt, genauer gesagt in der Herkuleskeule.
Politikerschelte ist mir immer willkommen – den schönen Widersinn aus Politikermündern mit lockerem Humor gekreuzt, dann hält man das aus. Sein geniales Auge für die Absurditäten und tagtäglichen Fnords ist großartig. Und Hagen haut seinem Publikum mal die unangenehme Wirklichkeit um die Ohren.
Seine Replik auf den Song „Männer“ von Grönemeyer gabs heute als Zugabe, stark! (findet man bei ihr wisst schon wo und ich glaube auch hier… irgendwo)
Etwas knapp war der Platz in der Herkuleskeule, es wären sicher gern mehr Leute gekommen. Sein Ost-Testballon ist jedenfalls gut gestartet. Wiederkommen will er auch – ich hoffe es – dann aber wohl ins Staatsschauspiel Dresden.
Alles Liebe, Hagen! (swg)

Samstag bin ich wieder auf der Eisbahn gewesen. Unsere Truppe war sich Mittwoch einig am Samstag in Kostümen aufzutauchen. Ich habs mir einfach gemacht: Ein weißer Kittel, ein Stetoskop – fertig ist der Arzt.
Aber was soll ich sagen, Straßenkarneval ist tot, da helfen hier auch keine Beatmung und Herzdruckmassage mehr… Nüscht lous middi Juuchend hier! Wir fünf waren die einzigen im Kostüm. Muss man sich schon ganz schön komisch angucken lassen. Ich glaube, wir wirkten ein bissel wie die Bekloppten auf Freigang ;) Egal, wir hatten unseren Spaß. Go whacko! (swg)

Ha! Soviel Gutes! – das hält man ja kaum aus:
Der Meister der Polemik hat einen festen Platz bei MDR-Figaro gefunden. Immer Freitags kann man sich von Wiglaf Droste die alltäglichen kleinen und großen Sprachverirrungen um die Ohren hauen lassen – natürlich auch zum Nachhören.
Ja und die andere gute Sache: Funny van Dannen liest am 14. März im Dresdner Staatsschauspiel. Und ich hab Karten. Klasse! (swg)

So viel Ausdauer! Der Herr Niggemeier ist fast schon zu bewundern! 9Live verarscht ja schon eine ganze Weile – sehr offensichtlich – seine „Kundschaft“ mit popelleichten Rätseln, bei denen scheinbar keiner anruft, der lockende Gewinn aber geradezu als gigantisch zu bezeichnen ist. Vor allem hat Stefan Niggemeier in sein Transscript der 9Live-Sendung mal die Verstöße in der Sendung gegen die Regeln der Landesmedienanstalten (PDF) eingeflochten. Warum klagt da keiner?
An einem Samstagvormittag am Herd hatte ich den 9Scheiß auch mal laufen lassen – neu ist mir das also nicht. Jedem Wesen, das mit einer Fernbedienung umgehen kann, sollte recht schnell aufgehen, dass hier mit 49¢ pro Anruf abgezockt werden soll. Heil gibts nicht, auch nicht vom Messias Fernseher.
Eigentlich könnte mir das ja alles wurst sein – worauf ich eigentlich hinaus wollte: Wenn man sich mit Uni-Kollegen unterhält, fällt auf, dass ca. die Hälfte der Institutsmitarbeiter keinen Fernseher besitzt. Warum das wohl so ist? Die Begründungen reichen von militant „Verblödungsmaschine“ über „uninteressant“ bis „ich hab andere Hobbys“. Dabei ist kaum zu bestreiten, dass es durchaus interessantes in der Glotze gibt. Aber ist es nicht bezeichnend, wenn so viele lieber verzichten? Offensichtlich gibts eben zu viel Scheiße im TV, als das man nach den Perlen graben möchte – und die Guten Sachen (TM) laufen eh immer zu unmöglichen Zeiten.
Aber für alle, die trotzdem nicht auf den Fernseher verzichten wollen: Videorecorder! Der schaut sich für Euch jeden Mist an und Ihr habt mehr Freizeit! Cooole Lösungen. (swg)

PS: Was herrlich dreistes zum Thema Gewinnspielabzocke hat RadioPSR im Angebot: 20.000Euro hat man RadioPSR zu zahlen (Teilnahmebedingung unter a3), wenn man bei deren Millionenspiel gewinnt. Klasse! [Gefunden bei Daniel Grosse]